
Experimentelle Funktion bringt frischen Wind in das Weltraumspiel
Cloud Imperium Games hat die Alpha-Version 4.5 von „Star Citizen“ veröffentlicht. Diese Version enthält eine experimentelle Unterstützung für Virtual-Reality-Brillen. Silvan Hau, ein Engine-Entwickler und begeisterter VR-Nutzer, kündigte im offiziellen Forum an. Dass VR-Implementierung auf das Engagement eines kleinen Teams engagierter Ingenieure zurückgeht. Diese setzten sich seit Langem für eine VR-Unterstützung ein und konnten nun erste Ergebnisse vorweisen. Hau erklärte die neue Funktion sei noch im Anfangsstadium und zum Testen gedacht. Die Nutzer müssen sich auf Einschränkungen einstellen, da nicht alle Gameplay-Elemente optimal funktionieren. Es fehlen derzeit holografische Anzeigen wie Schiffsradare Visoreffekte bei Frost oder Regen und ebenfalls Wasserinteraktionen.
VR-Modus für das komplette Spiel
Trotz der noch bestehenden Mängel begeistert die neue VR-Option viele Spieler. Sowohl im offiziellen Beitrag sowie auf Reddit loben Tester die immersive Erfahrung. Der VR-Modus macht das gesamte Spiel virtuell erlebbar – vom Hauptmenü bis zu den Raumschiffkontrollen & Ego-Perspektiven. Besonders praktisch ist die Wechselmöglichkeit zwischen VR- und Kino-Modus auf Knopfdruck. Mit einem virtuellen Bildschirm lässt sich das Geschehen auch in Ultra-Wide-Format betrachten, ohne das Headset abzunehmen. Bei VR-Brillen wie Meta Quest 3 erfolgt der Wechsel automatisch: Das Headset aktiviert den VR-Modus beim Aufsetzen, beim Abnehmen kehrt das Spiel zum Desktop zurück.
Mängel und zukünftige Pläne
Aktuell fehlen noch die Unterstützung von VR-Controllern, sodass Spieler weiterhin Maus & Tastatur verwenden müssen. Auch Fußwege im Spiel erfordern noch die klassische Eingabe. Nutzer mit schwacher Rechnerleistung sollten bedenken, dass der VR-Modus deutlich weiterhin Rechenleistung beansprucht. Hau betont der Fokus liegt momentan auf der Stabilisierung und Verbesserung der VR-Implementierung. Sobald sie funktioniert, will man weitere Funktionen testen – darunter VR-Controller, Ganzkörpertracking sowie Gesichts- und Eye-Tracking.
Zurück in die Vergangenheit
Die Unterstützung für VR bei „Star Citizen“ liegt fast zwölf Jahre zurück. Im Februar 2014 wurde ein Update veröffentlicht das den eigenen Hangar erstmals durch die Oculus Rift sichtbar machte. Dieses Feature war Teil eines 12-Millionen-Dollar-Stretch-Goals. Bereits im nächsten Patch wurde die VR-Unterstützung allerdings wieder entfernt.
Keine festen Termine – aber ein Blick in die Zukunft
Während sich die Entwicklung von „Star Citizen“ hinzieht, gibt es noch keinen offiziellen Veröffentlichungstermin. Die kommende Einzelspieler-Kampagne „Squadron 42“ soll jedoch voraussichtlich 2026 erscheinen. Seit 2022 sind die Einnahmen des Studios auf fast eine Milliarde US-Dollar gestiegen. Das Geld stammt vor allem aus Crowdfunding durch den Verkauf virtueller Raumschiffe sowie aus Abonnements, Starterpaketen und kosmetischen Items.
Kommentare
: Eine spannende Rückkehr für VR-Fans
Wer die Weltraum-Simulation in VR erleben möchte, sollte auf eine passende Brille setzen. In unserem VR-Brillen-Ratgeber finden Interessierte Modelle die zur Verwendung das Spielen von „Star Citizen“ geeignet sind. Das Experiment ist noch in den Kinderschuhen – doch die Begeisterung für die immersive Erfahrung wächst täglich.