Opel Astra Facelift: Modernisierung mit Fokus auf Design und Technik

Opel Astra Facelift: Front geglättet, Batterie vergrößert

Überarbeitete Frontpartie und neues Lichtdesign


Opel hat beim Astra eine auffällige Frontglättung vorgenommen. Das beleuchtete Logo an der Front erhöht die Sichtbarkeit und den Wiedererkennungswert. Das optionale Matrix-Licht profitiert von einer präziseren Lichtauflösung. Opel nennt eine Auflösung von 51.200 Pixeln pro Scheinwerfer – für schärfere Schattenkegel. Kunststoffverkleidungen wurden umgestaltet; die Karosserie selbst blieb unangetastet.



Innenraum im neuen Glanz


Der Innenraum des Astra erhielt nur wenige Änderungen. Das Modell „Intelli Seat“ nutzt jetzt Recycling-Materialien und eine spezielle Polsterung. Diese soll den Druck auf das Steißbein reduzieren. Opel verzichtet auf glänzenden Kunststoff im Cockpit. Satinierte Zierelemente sind weniger anfällig für Fingerabdrücke. Neuer Qualcomm-Hardware und die Snapdragon-Cockpit-Plattform optimieren die Reaktionszeiten.



Motoren und Ladeinfrastruktur auf dem Prüfstand


Der Plug-in-Hybrid des Astra wurde in diesem Jahr mit einem größeren Akku ausgestattet. Die Kapazität wächst auf 17,2 kWh. Doch Opel hat die Ladeleistung nicht erhöht – sie bleibt bei 3,7 kW für einphasiges Laden. Ein teurer optionaler 7,4 kW-Lader löst die Problematik nicht. Die schnelle Ladetechnologie bleibt bei 100 kW – eine Entscheidung welche wahrscheinlich nicht alle Kunden begeistert.



Batterie-Upgrade beim Astra Electric


Die batterieelektrische Version des Astra hat eine erweiterte Kapazität. Der Energiegehalt steigt auf 58 kWh was die WLTP-Reichweite auf 454 km erhöht. Die Ladeleistung bleibt bei 100 kW – kein Fortschritt bei der Schnellladung. Opel plant jedoch vermutlich den Astra Electric günstiger anzubieten um den Absatz zu steigern.



Preisgestaltung – Herausforderung für den Elektro-Astra


Der Einstiegspreis für den Astra Electric liegt bei mindestens 37.990 Euro. Das ist angesichts der Konkurrenz wenig attraktiv. Für eine bessere Ausstattung sind weiterhin als 40.000 Euro schnell erreicht. Im Vergleich dazu ist der Verbrenner-Astra, ausgestattet mit einem kräftigen Dreizylinder, oft günstiger zu bekommen – teilweise bereits ab weniger als 22.000 Euro. Das begrenzt die Attraktivität des elektrischen Modells weiter.






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