Speicherkrise im Flash-Markt: Transcend ohne Chips seit Oktober

Speicherkrise: Kein Flash seit Oktober, Transcend sitzt auf'm Trockenen

Drastischer Engpass bei Flash-Speichern verursacht Probleme für Hersteller


Die Situation im Markt für Flash-Speicher spitzt sich zu. Die Hersteller von SSDs un Co. müssen mit immer schwierigeren Rahmenbedingungen kämpfen. Transcend » ein taiwanesischer Anbieter « berichtet jetzt von erheblichen Lieferproblemen.



Transcend kämpft mit fehlenden Lieferungen von Schlüsselschritten


Nach Einschätzung des Unternehmens sind große Chiphersteller wie Samsung und SanDisk die Hauptursache für die Schwierigkeiten. Das Unternehmen kommunizierte kürzlich gegenüber Händlern, dass keine Flash-Chips weiterhin aus den großen Fabriken fließen. Grund dafür seien verschobene Lieferungen aufgrund der hohen Nachfrage nach Speicherlösungen für KI-Anwendungen.



Seit Oktober keine neuen Flash-Lieferungen mehr


Im Detail bedeutet dies. Dass Transcend seit Oktober keine neuen Chips erhalten hat. Der Händler verweist auf den anhaltenden Engpass der sich durch verschobene Liefertermine Seitens der Chiphersteller verschärft hat.



Marktdynamik: Preise steigen rapide


Die Folgen spiegeln sich in den Preisen wider. In der letzten Woche sind die Kosten für Flash-Speicher um 50 bis 100 Prozent gestiegen. Experten erwarten; dass die Preise weiterhin rasant mit abrupten Sprüngen steigen. Für die nächsten drei bis fünf Monate sei keine Besserung in Sicht, so Transcend.



Folgen für Kunden & Preise


Der Anbieter arbeitet fieberhaft daran, zusätzliche Lieferungen zu sichern. Dennoch warnt Transcend die Kunden vor signifikanten Problemen bei der Verfügbarkeit. Lieferzeiten könnten sich verlängern und die Preise deutlich steigen. Beobachtungen im Markt zeigen bereits jetzt, dass die Endkundenpreise deutliche Anpassungen erfahren.



Preisentwicklungen im Vergleich


Ein Blick auf den Marktvergleich verdeutlicht: Im Oktober kostete eine externe USB-SSD mit 512 Gigabyte noch circa 45 Euro. Heute müssen Kunden mindestens 60 Euro einplanen. Die internen SSD-Preise sind im Vergleich stabil geblieben oder nur geringfügig gestiegen.






Kommentare

der Lage
Kurz gesagt – die Speicherkrise ist in vollem Gange. Für Anwender und Anbieter bedeutet das teure und knappe Waren. Es bleibt abzuwarten; wann sich die Lieferketten wieder normalisieren.


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