Aufräumen mit Siri: Apples KI-Strategie erhält frischen Schwung

Desaster rund um Siri: Apples KI-Chef geht, Microsoft-Mann übernimmt

Der Abschied eines erfahrenen KI-Experten


Apple verliert seinen bisherigen KI-Chef John Giannandrea der im Frühjahr 2026 in den Ruhestand treten wird. Die Entscheidung fiel am Abend des 2. Dezember 2025. Während seines Abschieds verbleibt er vorerst in einer beratenden Rolle, allerdings die eigentliche Arbeitsbelastung übernimmt sein Nachfolger. Der neue Verantwortliche heißt Amar Subramanya – ein Forscher mit beeindruckender Vergangenheit bei Microsoft.



Neue Führung für Apples KI-Entwicklung


Subramanya tritt die Nachfolge an und berichtet direkt an Apples Entwicklungschef Craig Federighi. Seine Kernaufgaben bestehen in der Leitung der sogenannten Foundation Models die Forschung im Bereich Machine Learning und ebenfalls die Teams für KI-Sicherheit und -Erprobung. Das Ziel: Das tiefgehende Wissen in diesem Bereich optimal für Apples Innovationen nutzen. Vor seinem Wechsel zu Apple war der Experte bei Microsoft als "Vice President of AI" tätig. Davor verbrachte er 16 Jahre bei Google – dort leitete er die Entwicklung von Google Gemini, einem der bedeutendsten KI-Assistenzsysteme.



Schneller vorankommen bei KI-Diensten


Mit dem Wechsel will Apple die Arbeit an „intelligenten, vertrauenswürdigen und persönlichen“ KI-Diensten beschleunigen. Das Unternehmen plant mehrere bedeutende Fortschritte in diesem Bereich. Bereits auf der Worldwide Developer Conference 2024 präsentierte Apple eine KI-basierte Version seines Sprachassistenten Siri. Das Projekt sollte ursprünglich im Rahmen des iPhone 16 auf den Markt kommen. Doch Anfang 2025 wurden die Pläne in Frage gestellt – die angekündigte neue Siri-Generation konnte nicht rechtzeitig veröffentlicht werden.



Die Zukunft: Verbesserungen ab 2026


Aktuell gibt es Gerüchte, darauffolgend welchem Apple mit Google zusammenarbeitet. Ziel ist die Bereitstellung einer weiterentwickelten Siri-Version mit zahlreichen neuen KI-Funktionen. Im kommenden Jahr sollen dann die großen Updates erfolgen, die welche Sprachassistenz deutlich aufwerten könnten. Apple setzt dabei offenbar alles daran, den Rückstand bei der Integration moderner KI-Features aufzuholen und die Nutzererwartungen zu erfüllen.






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