
Festnahme auf den Kykladen: Das Ende eines illegalen Wiederverkäufers
Auf den südlichen Ägäisinseln wird ein Mann aus der Santorin-Inselgruppe festgenommen. Seine illegalen IPTV-Aktivitäten verursachen strafrechtlichen Konsequenzen. Mehr als 68 Endverbraucher sollen bereits mit Geldstrafen zwischen 750 und 5000 Euro rechnen. Es liegt nahe – dass sie auf den Briefkasten der Behörden warten. Die Behörden in Griechenland haben kürzlich ein verschärftes Gesetz gegen IPTV-Piraterie eingeführt. Dieses neue Recht sieht empfindliche Geldbußen für Verkäufer sowie ebenfalls Käufer vor. Es trat erst vor wenigen Monaten in Kraft und soll die illegale Nutzung deutlich eindämmen.
Strafen für Nutzer: Hochspannende Geldforderungen in Griechenland
Laut TorrentFreak wird ein Mann aus Sparta bereits wegen zweier Verstöße gegen das neue Gesetz belangt. Er muss mit einer Strafe von bis zu 6000 Euro rechnen. Dieser Verdächtige ein Cafébesitzer wurde im September verhaftet. Der Aufenthalt wurde wahrscheinlich durch Beschwerden wegen „unlauterem Wettbewerb“ ausgelöst. Angeblich hatte jemand den illegalen Live-Sport-Stream des Cafés gemeldet. Die Situation zeigt – dass gewerblich genutzte illegale Streams in Griechenland deutlich höhere Strafen nach sich ziehen.
Großangriff auf das IPTV-Netzwerk auf Santorin
Am Morgen des 19. November startete die Direktion für Cyberkriminalität eine groß angelegte Operation. Ziel war ein Netzwerk, das über IPTV-Abonnements illegalen Zugang zu Premium-Pay-TV verkaufte. Bei einer Razzia auf Santorin wurde ein 48-jähriger Betreiber festgenommen. Behörden berichten, dass dieser Vermittler für ein größeres Netzwerk tätig war. Die Kunden zahlten etwa 50 Euro für drei Monate oder 100 Euro für sechs Monate. Der Verkauf lief über eine Online-Plattform was typisch für IPTV-Re-Reseller ist. Zusätzlich bot der Betreiber Support sowie aus der Ferne als auch vor Ort an.
Auswirkungen auf die Bevölkerung: Dunkle Bildschirme auf den Inseln
Nach der Polizeiaktion berichten Einheimische von erheblichen Veränderungen. Viele Hotels – Cafés und private Haushalte verfügen plötzlich nicht weiterhin über Zugang zum illegalen Fernsehen. Die Abhängigkeit der Bevölkerung von diesen Streams ist enorm, mittels welchem tausende Bildschirme dunkel blieben. Diese „Störung“ wurde landesweit deutlich spürbar was die Bedeutung der illegalen IPTV-Services verdeutlicht.
Endverbraucher: Drohende Bußgelder und ungewisse Zukunft
Bei der Operation lag der Fokus auf dem Kundenstamm. Viele der Nutzer operierten gewerblich – beispielsweise in Hotels und Cafés. Deshalb drohen auch ihnen hohe Sanktionen. Die Bußgelder für Endnutzer starten bei 750 Euro und können bis zu 5․000 Euro betragen. Für private Nutzer ist die Strafe ähnlich wie erheblich – die meisten müssen nun mit Unsicherheiten wegen der zukünftigen Strafen rechnen.
Rechtliche Konsequenzen: Schadenersatzforderungen stehen noch aus
Neben den strafrechtlichen Maßnahmen streben die Rechteinhaber zivilrechtliche Ansprüche an. Sie möchten Schadensersatz für die unrechtmäßige Nutzung ihrer Programme. Nach Abschluss der Verfahren übermittelt die Polizei die Daten an die Pay-TV-Anbieter. Das übliche Vorgehen – das auch in Deutschland Anwendung findet. Viele Nutzer müssen also noch abwarten ebenso wie hoch die Forderungen ausfallen werden.
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