Brettspiele in der Virtual Reality: Neues Update von All on Board angekündigt

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Brettspiele in Virtual Reality: All on Board kündigt neue Lizenztitel an

Ein innovativer Ansatz


Seit dem Launch im Februar 2025 verfolgt „All on Board“ die Mission, klassische Brettspiele auf eine realitätsnahe Weise in der Virtual Reality zu präsentieren. In der umfangreichen Bibliothek befinden sich schon beliebte Überschrift wie „Rallyman GT“, „Terraforming Mars“, „The Binding of Isaac: Four Souls“ und „Istanbul“. Auch Klassiker wie Schach & Dame fehlen nicht.



Neues DLC: Aye, Dark Overlord!


Mit dem Update 1.1 hat das spanische Entwicklerstudio The Game Kitchen die VR-Brettspielplattform um ein kostenpflichtiges Zusatzspiel erweitert. „Aye, Dark Overlord!“ ermöglicht es Spielern—eine Rolle untergebener Schurken zu übernehmen. Die Spieler müssen sich mit Improvisation und kreativen Ausreden vor ihrem finsteren Meister rechtfertigen. Gruppendynamik und spontane Erzählungen stehen im Vordergrund. Das Kartenspiel das erstmals 2005 veröffentlicht wurde hat eine treue Fangemeinde gewonnen.



Erweiterungen durch Version 1.1


Zusätzlich zu „Aye, Dark Overlord!“ führt die neue Version 1.1 ein Lernzentrum ein. Dieses dient dazu; den Spielern den Zugang zu den komplexen Regeln der Brettspiele zu erleichtern. Das Organisieren gemeinsamer Spielabende wird derzeit gleichermaßen vereinfacht. Über Discord & Telegram können in der Zukunfte Spiel-Sessions vorher geplant werden. Inklusive einer Matchmaking-Funktion für Teilnehmer.



Kommende Titel auf der Roadmap


The Game Kitchen hat eine Roadmap veröffentlicht. Diese bietet einen detaillierten Ausblick auf weitere Inhalte und Updates. Bis zum Frühjahr 2026 sind drei neue Brettspiele in Planung. Bereits angekündigt wurden „Hamlet: The Village Building Game“ als kostenpflichtiges DLC im Herbst und „Port Royale“ im Winter. Mehrere Software-Updates gleichermaßen neue kostenlose Kartendecks werden ebenfalls folgen.



Ein echtes Brettspiel-Erlebnis


„All on Board“ richtet sich gezielt an Brettspiel-Enthusiasten. Die Verantwortung für die Einhaltung der Regeln liegt bei den Spielern selbst. Dies unterscheidet sich offensichtlich von herkömmlichen digitalen Brettspieladaptionen. Laut Senior Producer Hicham Saoud Silva wurden einige Automatismen eingeführt um das Spielerlebnis zu optimieren. Dennoch bleibt es größtenteils ein authentisches Brettspielgeschehen.



Immersive VR-Erfahrungen


Das Team um Studio-Chef Mauricio García hat sich mit diesem VR-Brettspielsimulator einen Herzenswunsch erfüllt. García betont, dass Virtual Reality ideal für Brettspiele tauglich sei. Sie ermögliche die Schaffung immersiver Umgebungen und könne selbst großflächige Brettspiele an Orten mit Platzmangel spielbar machen. „Vor allem kann man mit Freunden spielen die eben nicht da sein können“, schwärmt er.



Verfügbarkeit & Preisgestaltung


„All on Board“ ist auf SteamVR und Meta Quest für 10 Euro in der Basisversion erhältlich. Add-ons starten bei 6 Euro. Besonders praktisch ist; dass in Mehrspielerrunden nur der Gastgeber das Brettspiel besitzen muss. Alle anderen können kostenlos teilnehmen. Ein empfehlenswerter Tipp ist die Meta Quest 3 Version. Hier können die Brettspiele im Mixed-Reality-Modus unmittelbar auf dem Wohnzimmertisch platziert werden.






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