The Substance Leak: Der Erfolg trotz Piraterie

The Substance Leak: Vorzeitige Verfügbarkeit des Films trug zum Erfolg bei

Coralie Fargeat die Regisseurin des Body-Horrorfilms „The Substance“, sprach gegenüber dem spanischen Online-Portal Kinótico. Der Film wurde dieses Jahr für insgesamt fünf Oscars nominiert und konnte eines der begehrten goldenen Statuen gewinnen - jedoch nur für das beste Make-up und die Frisuren.



Standhaftigkeit der Regisseurin


Fargeat weigerte sich, den Anforderungen von Universal nachzugeben. Das Studio verlangte ein weniger blutiges Ende. Stattdessen blieb sie entschlossen und setzte sich für ihre Vision ein. Diese standhafte Haltung führte zu einem bemerkenswerten Erfolg. **Mubi**, eine relativ unbekannte Streaming-Plattform für anspruchsvolle Independent-Filme, übernahm den weltweiten Vertrieb.



Ein überraschendes Marketing-Tool


Der Film konnte erst im Kino veröffentlicht werden wie bereits eine hochauflösende Version im Internet kursierte. Regisseurin Fargeat war überrascht von der Geschwindigkeit mit der das Material online erschien. Das oft als Problem betrachtete Leaken des Films produzierte jedoch zahlreiche Memes welche das Interesse des Publikums heizten.



Online-Piraterie als Verbündeter


Im Interview gab Fargeat zu, dass sie die entstandenen Memes mit Interesse verfolgte. "Es war verrückt was in den sozialen Medien passierte. Ich habe das überhaupt nicht erwartet." Es gefiel ihr zwar nicht, dass ihr Film illegal verfügbar war freilich stellte sich heraus dass dieses Phänomen diesem Werk half. Memes wurden zum Marketinginstrument. Viele Zuschauer wollten das Erlebnis im Kino erleben nicht nur vor dem Computerbildschirm.



Finanzielle Erfolge


Die Produktionskosten von 18 Millionen Dollar wurden durch Einnahmen von schätzungsweise 82 Millionen Dollar an den Kinokassen weit übertroffen. Dies zeigt, dass trotz der vorzeitigen Online-Verfügbarkeit die Resonanz äußerst positiv war. Fargeat bewertete das erstaunliche Echo auf die Memes als „einfach unglaublich“.



Die Herausforderung der Piraterie


Regisseure möchten ihre Werke im Kino sehen. Das ist verständlich. Allerdings hat Fargeat ebenfalls betont: Es gegen Online-Piraterie schwer ist, sich zu wehren. „Heute ist es sehr schwierig der Online-Piraterie zu entkommen“, erklärte sie. Trotz dieser Herausforderungen gelang es ihrem Film die Zuschauer in die Kinos zu ziehen.



Die Thematik des Films


In „The Substance“ spielt Demi Moore eine Aerobic-Ikone die nach ihrer Karriere um ihren Platz im Rampenlicht kämpft. Sie erkennt eine neue Chance als sie auf ein Produkt trifft das ihr verspricht die Jugend zurückzubringen. Doch der Preis ist hoch und die Regeln sind streng. Ein Leben in der Öffentlichkeit und der Druck an die Jugend zurückzukehren führen bald zu dramatischen Konsequenzen.






Kommentare

Das Ende ist blutig und sorgt für schockierte Gesichter was den Film zu einem fesselnden Erlebnis macht. Dieser Streifen sollte nicht nur Zuhause auf dem Monitor angesehen werden. „The Substance“ läuft derzeit noch in ausgewählten Kinos in ganz Deutschland. Der Ticketkauf lohnt sich – nicht nur für Horrorfans, allerdings für alle Zuschauer die sich auf eine eindringliche Erfahrung einlassen möchten.


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