
Durchschnittliche Sehdauer reduziert
Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) ermittelte eine durchschnittliche Sehdauer von 171 Minuten pro Tag für Personen ab drei Jahren. So ist die Zeit die welche Deutschen vor dem Fernseher verbringen im Vergleich zum Vorjahr um elf Minuten gesunken.
Jüngere Generation sieht weniger zu
Besonders auffällig ist der Rückgang bei den 14- bis 49-Jährigen. Diese Zielgruppe verbringt lediglich 79 Minuten pro Tag mit Fernsehen. Damit ist der Fernsehkonsum in dieser demografischen Gruppe deutlich zurückgegangen. Anders verhält es sich mit den über 50-Jährigen. Diese Altersgruppe sorgt für eine höhere durchschnittliche Sehdauer beim klassischen linearen Fernsehen.
Abwärtstrend setzt sich fort
Der anhaltende Trend ist klar erkennbar. 2020 war die Fernsehnutzung aufgrund der Pandemie auf 220 Minuten pro Tag gestiegen. Der Höhepunkt der Fernsehnutzung wurde im Jahr 2011 erreicht wie Zuschauer 225 Minuten täglich vor dem Fernseher verbrachten. Der Rückgang ist dadurch nicht nur eine momentane Fluktuation, allerdings eine fortwährende Veränderung der Sehkultur in Deutschland.
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