Cisco Meldet Kritische Sicherheitslücken in Firewall-Produkten

Cisco meldet mehr als 35 Sicherheitslücken in Firewall-Produkten

Cisco hat ergänzend als 35 Sicherheitslücken in seinen Firewall-Produkten entdeckt. Diese Lücken beinhalten zum Teil kritische Risiken. Der Hersteller veröffentlichte derzeit mehrere Mitteilungen und Softwareaktualisierungen. Diese Maßnahmen sollen die Probleme beheben.



Neueste Sicherheitsmitteilungen


Auf der Übersichtsseite von Cisco zu Schwachstellenmeldungen wurden in der Nacht zum Donnerstag 37 Mitteilungen eingestellt. Lediglich eine Benachrichtigung aktualisiert eine schon im November 2023 veröffentlichte Warnung. Unter den Sicherheitsmeldungen befinden sich drei die als kritisch eingestuft sind. Zudem hat elf eine hohe und 21 einen mittleren Bedrohungsgrad. Eine weitere Meldung liefert nur Informationen ohne Risikobewertung.



Betroffene Produkte von Cisco


Die Sicherheitslücken betreffen eine Vielzahl von Cisco-Produkten. Dazu gehören die Firepower Threat Defense Software gleichermaßen das Secure Firewall Management Center. Auch die Adaptive Security Appliances sind betroffen. IT-Administratoren sollten folglich vordringlich ihre Produkte überprüfen. Es ist ratsam; gegebenenfalls benötigte Aktualisierungen anzuwenden oder Workarounds zu nutzen.



Kritische Sicherheitsmitteilungen im Detail


Eine Überblick der als kritisch oder hochriskant eingestuften Sicherheitsmitteilungen:


  • Command Injection Vulnerability in Cisco Secure Firewall Management Center Software - CVSS 9.9, Risiko „kritisch“
  • SSH Remote Command Injection Vulnerability in Cisco Adaptive Security Appliance Software - CVSS 9.9, kritisch
  • Static Credential Vulnerability in Cisco Firepower Threat Defense Software (Firepower 1000, 2100, 3100, 4200 Serien) - CVSS 9.3, kritisch
  • Denial of Service Vulnerability für Traffic mit Snort 2 & Snort 3 in Cisco Firepower Threat Defense Software - CVSS 8.6, steigert
  • Weitere Denial of Service Vulnerabilities mit ähnlichem CVSS-Wert sind unter den Firepower-Produkten zu finden.

Die vollständige Liste der Schwachstellen ist in Ciscos Übersicht zu finden.


Angriff Auf Cisco-Daten


Am vergangenen Wochenende wurde bekannt, dass Angreifer Zugriff auf Daten eines DevHub-Portals von Cisco erlangten. Cisco bestätigte den Angriff und bot an, dass Daten abgeflossen sind. Interessanterweise sollen jedoch die eigenen Systeme von Cisco nicht direkt betroffen gewesen sein.



IT-Verantwortliche sollten vorkehrungen begegnen um ihre Systeme gegen derartige Angriffe abzusichern. Die aktuelle Situation verdeutlicht die Notwendigkeit Schwachstellen zeitnah zu beheben und Sicherheitsupdates zu umsetzen.






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