Meta: Große Umstrukturierung bei Reality Labs

Meta: Umstrukturierung und Entlassungen bei Reality Labs

Meta spaltet seine Metaverse-Abteilung Reality Labs in zwei eigenständige Gruppen: Die Wearables-Gruppe und die Metaverse-Gruppe sollen entstehen - berichtet wurde dies von The Verge. Mit der Umstrukturierung einhergehend sollen ebenfalls Stellen abgebaut werden.



Abbau von Stellen


Eine "relativ kleine Zahl an Stellen" werde gestrichen - schreibt The Verge. In den letzten zwei Jahren hat Meta jedoch schon über 20.000 Mitarbeiter entlassen - darunter auch Angestellte in Deutschland. Die neue Struktur soll es ermöglichen, Produktentwicklungen sowie in Software als auch in Hardware zu vereinfachen, zitiert The Verge. Dies sei besonders wichtig, da die VR-Headsets der Quest-Reihe inzwischen Mainstream-Erfolge feiern.



Fokus auf Metaverse & Wearables


Die Metaverse-Gruppe soll sich künftig um die Quest Brillen kümmern. Für andere Hardware-Produkte - wie die Smart Glasses von Meta und Ray-Ban - wird die Wearables-Abteilung verantwortlich sein - laut internem Schreiben sind diese erfolgreicher als erwartet. Kommentar von Meta? Der lag nicht vor.



Das Milliardengrab Reality Labs


Reality Labs haben einen beachtlichen Verlust vorzuweisen: 3,8 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2024. Insgesamt, über den Zeitraum von zehn Jahren, summieren sich die Verluste auf über 50 Milliarden US-Dollar. Meta Horizon OS - das Quest-Betriebssystem wurde für unabhängige Hersteller geöffnet. Dies soll den Verbrauchern weiterhin Auswahl bieten und Entwicklern ein größeres Ökosystem ermöglichen.



Erweiterung des Entwickler-Ökosystems


Meta arbeitet mit weltweit führenden Technologieunternehmen zusammen an der Umsetzung dieses neuen Ökosystems, es soll Entwicklern leichter gemacht werden, Apps zu ausarbeiten und ihre Zielgruppe auf der Plattform zu erreichen - hieß es in einer Ankündigung von Meta.






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