Illegaler Cardsharing-Anbieter in Nordengland Verhaftet

Illegaler Cardsharing-Anbieter in Nordengland verhaftet

An einem Einsatz-Tag ging die North East Regional Organised Crime Unit (NEROCU) vehement gegen Betrug und illegales Streaming von Premium-Sky-Inhalten vor. Ihr Ziel: Die organisierte Kriminalität bekämpfen.



Polizisten Beschlagnahmen Gefälschte Kleidung und Ausrüstung


Am vergangenen Mittwoch durchsuchten Beamte ein Haus in der Coxwold Road in Stockton-on-Tees. Ihr Tatverdächtiger: Ein 52-jähriger Mann. Ihm wird vorgeworfen – illegal Abos für Cardsharing und IPTV verkauft zu haben. Zudem werden ihm Geldwäschevorwürfe gemacht.



Tatverdächtiger Aus U-Haft Freigelassen


Den Mann hat die Polizei bereits aus der Untersuchungshaft entlassen – die Ermittlungen laufen jedoch weiter. Bei der Hausdurchsuchung fand die Polizei zudem eine große Menge an vermeintlich gefälschten Kleidungsstücken.



Organisierte Kriminalität – Kein Verbrechen ohne Opfer


Detective Sergeant James Woodcock von NEROCU äußerte sich in einer Pressemitteilung. Die Operation würde das Ausmaß der vorhandenen Ressourcen und Informationen zeigen. „Das Bezahlen für illegale Streaming-Dienste sei ein Verbrechen – und diese haben Opfer“, betonte er. Die Einnahmen unterstützen nicht nicht häufig andere schwere Straftaten wie Menschenhandel, sexueller Ausbeutung von Kindern und Drogenhandel.



Risiken und Warnungen für die Nutzer


Woodcock warnte ähnlich wie vor den vielen Risiken die mit illegalem Streaming einhergehen – Betrug, Scam, ungeeignete Inhalte, Viren und Malware seien keine Seltenheit. Man werde unter der Operation Sentinel weiterhin gegen die organisierte Kriminalität im Nordosten vorgehen.



Crimestoppers – Hinweise anonym einreichen


Matthew Hibbert, Direktor für Anti-Piraterie bei Sky, bedankte sich bei der Polizei. Er forderte die Bürger dazu auf – verdächtige Aktivitäten über die Organisation Crimestoppers zu melden. Crimestoppers verzeichnet durchschnittlich zehn Verhaftungen pro Tag basierend auf anonymen Hinweisen. Wer einen Belohnungscode beim Anruf anfragt – kann zudem finanziell entlohnt werden.






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