Adobes neue Nutzungsbedingungen: Ein Datenschutz-Albtraum

Adobes neue Nutzungsbedingungen sind ein Datenschutz-Albtraum

Uneingeschränkter Datenzugriff für Adobe


Die Kreativszene ist in Aufruhr – Adobes neue Nutzungsbedingungen sorgen für hitzige Diskussionen. Photoshop und Substance 3D gehören zu den bekanntesten Programmen des Software-Giganten. Mit den aktualisierten AGBs sichert sich Adobe anscheinend jetzt uneingeschränkten Zugriff auf sämtliche Nutzerdaten.



Offizielle Begründung und tatsächliche Nutzung


Adobe erklärt die Änderungen mit "inhaltlichen Überprüfungen" – vage definiert. Die meisten Anwender vermuten jedoch – dass diese Daten für das Training der generativen Künstlichen Intelligenzen von Adobe verwendet werden. Starke KI ist der Fokus des Unternehmens. Jeremíe Noguer – Produktmanager bei Adobe – reagierte darauf nur halbherzig.



Manuelle und maschinelle Analysen


Die neuen Richtlinien erlauben sowie Automatisierungen durch Algorithmen als ebenfalls manuelle Prüfungen durch Adobe-Mitarbeiter. Ihr Werk wird also umfassend durchleuchtet. Auch maschinelles Lernen wird auf die Inhalte angewendet. Selbst geheime Projekte unter NDA sind betroffen – eine Skandal!



Abschnitt 4․2: Lizenzen und Rechte


Besondere Empörung herrscht über den Absatz 4․2 der neuen Geschäftsbedingungen. Dort sichert sich Adobe eine kostenlose Lizenz zur Nutzung Vervielfältigung und Veränderung der Werke seiner Nutzer. So pervertieren sie das Urheberrecht, weil Adobe nun kreative Arbeiten frei nutzen und modifizieren darf – absolut unfassbar!



Deinstallation und Zustimmung


Und noch mehr: Sogar die Deinstallation von Photoshop und Co. wird behindert. Ohne Zustimmung zu den neuen Regeln ist es fast unmöglich, Adobe-Software vom Rechner zu entfernen. Ein cleverer Schachzug von Adobe – aber extrem ärgerlich für die Nutzer.



Bewertungsfunktion und Opt-Out


Eine Deaktivierung der Inhaltsanalyse ist möglich – Adobe behält sich jedoch vor, in "bestimmten Fällen" auf die Daten zuzugreifen. Das lässt ernste Zweifel an der Effektivität der Opt-Out-Option aufkommen. So berichtete die Seite nicheGamer – ein Weckruf für viele.



Kritik und Adobes Reaktion


Der Gegenwind aus der Community war vehement. Dennoch schweigt Adobe bisher weitgehend oder gibt verschlüsselte Statements ab – diese gehen sogar konträr zu den eigenen AGBs. Zufriedenstellende Antworten auf die Kritik bleiben aus. Ein Desaster für das Vertrauen in das Unternehmen.



Folgen für die Kreativen


Solange keine Klarheit herrscht, stehen die Nutzer vor einer harten Entscheidung: Akzeptieren sie die fragwürdigen neuen Regeln oder verzichten sie auf die geliebten Tools voll kreativer Möglichkeiten? Ein Dilemma – besonders für professionelle Kreative.






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