Klarheit im Urheberrecht: US-Gericht Entscheidet zu Gunsten von Rechteinhabern

Verjährung von Urheberrechtsverletzungen: Gericht trifft klare Entscheidung

Dauerhafte Ansprüche auf Schadensersatz


Lange herrschte Uneinigkeit über die Frage, wann Ansprüche aus Urheberrechtsverletzungen verjähren. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs hat nun für Klarheit gesorgt. Der Gerichtshof bestätigte, dass Urheberrechte–Inh ebenfalls noch Jahrzehnte nach einer Rechtsverletzung noch Schadensersatz fordern dürfen. Dies markiert einen signifikanten Wandel — weg von üblichen Limitierungen.



Der Fall Sherman Nealy: Ein Wendepunkt


Sherman Nealy gründete einst das Label Music Specialist Inc. Nachdem dieses scheiterte – nutzte sein ehemaliger Partner den Musikkatalog ohne Nealys Wissen. Das Label lizenzierte ein Sample, das in einem großen Hit verwendet wurde. Erst viele Jahre später erfuhr Nealy davon und klagte 2018 auf Schadensersatz. Vor Gericht entbrannte eine Diskussion um die Verjährung solcher Ansprüche.



Richtungsweisendes Gerichtsurteil


Ein Bezirksgericht meinte zunächst, eine dreijährige Verjährungsfrist sei anwendbar. Die Richterin Elena Kagan jedoch unterstrich im Namen der Mehrheit, dass keine zeitliche Begrenzung bestehe vorausgesetzt die Klage binnen drei Jahren nach Entdeckung der Verletzung erfolgt. Dies bedeutet · dass auch sehr alte Fälle noch verhandelt werden können · sofern die Betroffenen erst kürzlich davon erfahren haben.



Auswirkungen und Bedenken


Diese gerichtliche Entscheidung wird weitreichende Konsequenzen haben und zwar nicht nur für die Musikindustrie. Kritiker befürchten allerdings, dass dies zu Missbräuchen führen könnte – durch eine mögliche Welle von Klagen aufgrund alter Urheberrechtsverletzungen. Befürworter jedoch loben die Entscheidung für ihre Fairness und Klarheit.






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und mögliche Zukunftsszenarien
Der Oberste Gerichtshof hat mit seiner Entscheidung die 🚪 Tür für langjährige Schadensersatzforderungen weit geöffnet. Das wird die Praxis im Umgang mit Urheberrechten erheblich beeinflussen und könnte ähnliche Urteile weltweit inspirieren. Rechteinhaber dürfen jetzt weiterhin denn je darauf vertrauen, dass ihre Rechte ebenfalls nach langer Zeit noch durchsetzbar sind.


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