Privnote-Klone Betrug: Wie Cyberkriminelle Nutzer Austricksen

privnote.com: Klone zocken ihre Nutzer systematisch ab

Täuschend echte Kopien


Auf seinem Blog berichtet der Journalist Brian Krebs über eine alarmierende Entdeckung - mehrere Klonseiten von privnote.com. Ein Cybergauner setzte mehrere dieser Nachahmerseiten auf – scheinbar harmlose Dienste, durch die sich Nachrichten nach dem Lesen selbst zerstören. Doch der Schein trügt – diese Seiten dienen einem finsteren Zweck.



Der Betrug kommt ans Licht


In der Welt der Finanzen und des Datenschutzes fand privnote.com großen Anklang. Eine kürzlich erfolgte Klage brachte jedoch dunkle Geheimnisse ans Licht. Diese Klone manipulieren Nachrichten um die Adressen von Kryptowährungs-Wallets auszutauschen, sodass der Betreiber des Klons die Transaktionen abfängt.



Die Erfindung von privnote.com


Schon seit 2008 existiert privnote.com, obwohl dabei Nutzer Links zu selbstzerstörenden Nachrichten erstellen können. Durch Verschlüsselung kann die Nachricht nur vom Empfänger – und niemandem sonst – gelesen werden.



Popularität öffnet Tür für Betrüger


Ihre Benutzerfreundlichkeit machte Privnote schnell bei Kryptowährungsbegeisterten und Datenschutz-Bewussten beliebt. Cyberkriminelle witterten ihre Chance und imitierten den Service, mittels welchem unwissende Nutzer oft Opfer von Trojanern wurden.



Beweise verursachen einer Blockade


Ein Nutzer – der versuchte, seinen Klon von einer Blockliste entfernen zu lassen – half ohne es zu wollen dabei, den Betrug öffentlich zu machen. Der Produktmanager von MetaMask brachte Beweise vor Gericht. Dass Kryptowährungsadressen heimlich ersetzt wurden.



Die Drahtzieher - eine Spur ins Ungewisse


Bei den Untersuchungen stieß man auf Namen wie Andrey Sokol und Alexandr Ermakov, deren echte Identitäten jedoch im Dunkeln bleiben. Nichtsdestotrotz – die Verbindungen zu verschiedenen dubiosen Domains zeichnen ein Bild von systematischem Betrug.



Einträgliche Schattenwirtschaft


Es zeigt sich: Das Geschäft mit den privnote-Klonen ist höchst profitabel. Einzelne Klone generierten in nur fünf Tagen Umsätze von geschätzten 18․000 US-Dollar. Kein Wunder, dass die Betreiber bereit waren viel Geld in Werbung zu stecken.






Kommentare

Was eine Innovation in Sachen Nachrichtensicherheit war, wurde schnell von skrupellosen Internetbetrügern ausgenutzt. Die Geschichte der privnote-Klone ist ein warnendes Beispiel für die Risiken die in der digitalen Welt lauern. Nutzer sollten stets wachsam sein und sicherstellen » dass sie auf der echten Website sind « bevor sie sensible Informationen weitergeben.


Anzeige