Singapur verschärft Maßnahmen gegen Online-Piraterie

Singapur: 126 DNS-Sperren an einem Tag erlassen

Drastischer Schritt gegen illegales Streaming


Der Oberste Gerichtshof in Singapur hat entschieden – 26 illegale Streaming-Webseiten und über hundert damit verbundene Domains werden blockiert. Diese Entscheidung steht im Einklang mit dem Kampf gegen die Online-Piraterie. Denn – eine Vielzahl von urheberrechtlich geschützten Inhalten wurde unrechtmäßig verbreitet.



Einigkeit im Kampf gegen die Piraten des digitalen Zeitalters


Die Asia Video Industry Association's Coalition Against Piracy und deren Mitglieder stärken den Rücken dieser Maßnahme. Zu den Antragstellern gehören Schwergewichte wie BBC Studios, LaLiga die Premier League und TVB International. Singapur – keine Fremde in scharfen Maßnahmen – zeigt sich unnachgiebig. Die Stadtstaat ist bekannt für seine harten Richtlinien, ob bei Drogenbesitz oder während der Covid-Pandemie durch die Nutzung von Überwachungsarmbändern.



Warnung vor den Risiken illegaler Streaming-Seiten


Eine Studie von Cyberstronomy deckt auf - Nutzer illegaler Streaming-Angebote in Singapur könnten mit einer 48% Wahrscheinlichkeit auf Cyber-Bedrohungen stoßen. Diese Inkonsistenz führt zu einem Dilemma für die Content-Industrie. Trotz skeptischer Stimmen unterstreicht die Studie das Risiko von Malware, Phishing und weiteren Online-Betrügereien.



Verbraucher aufgepasst: Gefahren lauern


Interessant sind die Methoden der illegalen Anbieter. Sie reichen von gefälschten Anforderungen bis hin zu höchst riskanten Werbeanzeigen. Die Studie fand heraus - 54 % der angezeigten Werbung auf solchen Seiten birgt hohe Risiken. Weitere Bedrohungen umfassen die Nachahmung legitimer Plattformen die Verbreitung von Schadsoftware und Identitätsdiebstahl.



Optionen für den unbehinderten Zugang


Diejenigen die nicht bereit sind sich vorschreiben zu lassen welche Seiten sie besuchen dürfen haben Optionen. Sowohl VPNs sowie Proxy-Server bieten Auswege aus den Sperrungen die im Auftrag der Rechteinhaber durchgeführt werden.



Singapur hält an seiner rigorosen Linie fest. Mit der jüngsten Welle von DNS-Sperren signalisiert der Stadtstaat ihr unermüdliches Engagement gegen die Online-Piraterie.






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