Ransomware trifft Bielefelder Kinderwunsch-Zentrum

Ransomware bei Kinderwunsch-Zentrum, Cyberangriff auf französischen Gemeinden

Erleichterung nach Cyberattacke: Kein Datenabfluss


Das Bielefelder Kinderwunsch-Zentrum überstand am 4. April einen Ransomware-Angriff. Björn Hagedorn, ein Sicherheitsexperte von hoSysteme GmbH, gab Entwarnung – keine Daten seien entwendet worden. Derzeit arbeiten Experten an der Systemwiederherstellung und optimieren die Sicherheitsinfrastrukturen um künftigen Attacken vorzubeugen.



Geistesgegenwärtiges Handeln verhinderte Schlimmeres


Ein Trojaner verursachte den Vorfall, indem er ein Terminal befiel. Ein anwesender IT-Fachmann zog rasch den Netzwerkstecker des betroffenen Rechners – und verhinderte dadurch eine weiterführende Ausbreitung der Malware. Vor allem der Terminalserver » der Domain Controller und der Fileserver « und ebenfalls einige 💻 Computer wurden verschlüsselt.



Den Angaben zufolge befanden sich die Daten von 80.000 Kunden in Sicherheit, da schnell gehandelt wurde. Trotz der Forderungen der Ransomware-Gruppierung die eine hohe sechsstellige Summe verlangte, wird das Lösegeld nicht gezahlt. Die IT-Struktur wird neu aufgesetzt, Kunden wurden auf mögliche Phishing-Versuche hingewiesen.



# Cyberangriff legt französische Gemeinden lahm

Fünf Gemeinden von großangelegtem Angriff betroffen


In Frankreich erleiden fünf Gemeinden am Fluss Loire einen Cyberangriff. Betroffen sind Saint-Nazaire, Montoir-de-Bretagne, Donges, La Chapelle-des-Marais & Pornichet was eine Bevölkerung von circa 100.000 Menschen bedeutet. Die gemeinsamen Computerserver sind angegriffen Mitarbeiter stehen vor erheblichen Einschränkungen.



Betrieb schwer gestört, Krisensitzungen einberufen


Saint-Nazaire hat offiziell von Dienstausfällen berichtet und Krisensitzungen einberufen. Es ist unklar welche Systeme ebendies betroffen sind oder aufgrund von Sicherheitsmaßnahmen deaktiviert wurden. Lokale Medien verraten, dass die kommunalen Angestellten angewiesen wurden, ihre Computer auszuschalten und Smartphones nicht für E-Mails zu nutzen.



Langwierige Wiederherstellung befürchtet


Details zum Ausmaß des Angriffs und den betroffenen Diensten bleiben spärlich. Es könnte Monate dauern bis die Normalität wiederhergestellt ist. Diese Angriffswelle reiht sich ein in eine Serie von Cyberattacken in Frankreich, darunter eine von "nie dagewesener Intensität" gegen die Regierung im Januar und Untersuchungen zu großen Datenlecks im Februar die 33 Millionen Personen betrafen.






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