Piracy Shield: Ein Fehlschlag in Technik und Ethik

Piracy Shield funktioniert nicht: Das ist eine technische Tatsache!

Ein Fehltritt mit weitreichenden Folgen


Es steht fest - Piracy Shield funktioniert nicht. Eine Fülle von Experten hat ihre Sorgen geäußert; ihre Bedenken als "Fake News" zu diskreditieren ist schlichtweg falsch. Stefano Zanero, Dozent am Politecnico di Milano, fordert – und dies zu Recht – eine gründliche Prüfung des Systems.



Die Wahrheit über Piracy Shield


Technisch betrachtet bleibt Piracy Shields Mangelhaftigkeit eine unumstößliche Realität. Behörden mag es nicht gefallen jedoch die Tatsachen sprechen eine deutliche Sprache. Die Kritik am System ist keine anonyme Hetzkampagne – im Gegenteil; Experten aus verschiedensten Bereichen haben ernsthafte Bedenken angemeldet.



Absurde Technologie trifft auf harte Realität


Die IP-Adressensperrung, eine Kernstrategie von Piracy Shield ist ineffizient, sogar gefährlich. Stefano Zanero macht verständlich präzise – ebenso wie der Mechanismus hinter Piracy Shield an der Realität der digitalen Landschaft scheitert. Hunderttausende unschuldige Nutzer könnten blockiert werden ohne, dass die wahren Zielobjekte die Piratenseiten davon betroffen sind.



Ein klarer Irrweg


Die momentane Strategie von Piracy Shield wie technisch und rechtlich fragwürdig befunden, erntet breite Kritik. Zaneros Auffassung nach wechseln illegale Inhalteanbieter schlicht ihre Adresse, währenddessen zuvor blockierte IPs dauerhaft gesperrt bleiben könnten – eine unabwendbare Falle für unzählige unschuldige Nutzer oder Websites.



Zeit für einen Weckruf


Die anhaltende Verteidigung von Piracy Shield konfrontiert mit schwerwiegenden technischen und ethischen Bedenken. Es ist unübersehbar – dass der Schutz des geistigen Eigentums nicht auf den Grundrechten der Bürger lasten darf. „Esel werden nicht fliegen, nur weil es der Gesetzgeber verlangt“, bringt Zanero es auf den Punkt.



Eine ehrliche Diskussion und eine transparente Untersuchung sind überfällig. Die Bürgerschaft verdient einen Schutz der ihre Freiheiten achtet, während die Behörden sich ihrer Verantwortlichkeit stellen müssen.



Ein fragwürdiges Vorbild und ein Fünkchen Hoffnung


Die Aussage von Herrn De Siervo bei Torrent Freak: Das fehlerbehaftete System begehrlich macht stimmt bedenklich. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Die Vorstellung einer Welt, in der nicht die Interessen einiger weniger Konzerne dominieren, allerdings digitalen Freiheiten und Bürgerrechten der gebührende Stellenwert eingeräumt wird, bleibt erstrebenswert.






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