Großes Datenleck bei „Stay Informed“: Sensible Daten tausender Nutzer offen im Netz

Stay Informed: Kita-App-Daten standen offen im Netz

Ein Alptraum für Datenschützer: Schwachstelle bei populärer Kita-App


Die digitale Welt erschauert. Eine gefährliche Sicherheitslücke bei der Kita-App „Stay Informed“ machte Schlagzeilen. Die App, ein Dreh- und Angelpunkt für die Kommunikation zwischen Kitas Schulen und Eltern erlebte einen Datenskandal. Erwischt wurden die personenbezogenen Daten Tausender - darunter Kinder.



Vertrauliche Details offen wie ein 📖 Buch


Die Sicherheitspanne ermöglichte einen schockierenden Einblick. Namen; Geburtstage und Heimadressen von Kindern lagen offen. Auch sensiblere Informationen bezüglich Religionszugehörigkeit und Impfungen waren nicht geschützt. Sogar fotographisches Material wurde ungeschützt gespeichert. Der „Stay Informed“ Server glich einem offenen Buch.



Wie konnte das passieren?


Analysiert wurde die Ursache des Datenlecks: Ein schlecht gesicherter Webserver, veraltete Software und das Fehlen von HTTPS-Verschlüsselung waren der Grund. Der 🪞 Spiegel enthüllte diese Schwächen in seiner Berichterstattung.



Unklare Dimension des Datenlecks


Das wahre Ausmaß des Vorfalls bleibt insgeheim. Ob Cyberkriminelle diese Datenlücke bereits ausgenutzt haben, steht in den ⭐ Sternen. Was bekannt ist: Auf dem Server befanden sich tausende sensible Dateien.



Eine App im Fokus vieler


„Stay Informed“ wird landesweit von mehr als 11․000 Einrichtungen genutzt. Über 800․000 aktive Nutzer vertrauten bisher auf die App. Sie bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Erziehungsberechtigten und Bildungseinrichtungen.



Schnelles Handeln der Betreiber


Nachdem das Leck bekannt wurde, handelten die Betreiber prompt. Die Sicherheitslücken wurden gefixt und die betroffenen Einrichtungen informiert. Der Geschäftsführer Jürgen Thiel versicherte, dass Sicherheitsmaßnahmen getroffen wurden.



Konsequenzen für Kitas und Datenschutzbehörden


Empfehlung von „Stay Informed“: Einrichtungen sollen ihre Datenschutzbehörden informieren. Schon jetzt sind zahlreiche Meldungen bei den Behörden eingegangen. Es zeigt sich: Die Verantwortung lastet schwer auf den Schultern der Bildungseinrichtungen.



Datenschutz in digitalen Zeiten erweist sich einmal mehr als eine Herausforderung. Kitas, Schulen und Eltern stehen nach diesem Vorfall vor großen Aufgaben um Vertrauen wiederherzustellen und die Sicherheit der Daten zu gewährleisten.






Kommentare


Anzeige