Revolution im Notrufsystem: Standorterkennung jetzt bundesweit möglich

Datenschutz-Dilemma gelöst: Notruf 110 weiß jetzt, wo du steckst

Bundesweiter Durchbruch bei der Notrufortung


Einen Schritt näher zur Sicherheit, die Notrufnummer 110 wird in ganz Deutschland eine präzise Ortung ermöglichen. Bislang standen die rechtlichen Bedenken in Baden-Württemberg einer flächendeckenden Umsetzung im Weg. Der Kompromiss zwischen dem Innenministerium und den Datenschützern birgt die Lösung des Dilemmas.



Not im Schwarzwald? Ortung rettet nun auch hier!


Rufer in Not müssen nicht länger verzweifeln sollte ihnen die Sprache versagen. Dank Advanced Mobile Location (AML) ist eine schnelle Lokalisierung möglich. Bisher mangelte es jedoch an der rechtlichen Grundlage zur Nutzung dieser Daten beim Polizeiruf 110. Bald ändert sich das.



Datenschutz vs. Notruf: Ein hart erkämpfter Kompromiss


Datenschützer schlugen Alarm über die potenzielle Nutzung der Ortungsdaten zur Strafverfolgung. Ein schwieriger Balanceakt der nun durch einen vorläufigen Pilotbetrieb gelöst scheint. Daten zur Standortermittlung dienen ausschließlich der Hilfeleistung, so der erzielte Konsens.



Baldige Realisierung und Wegbereitung


Mit Hochdruck wird an der technischen Umsetzung gefeilt. Zugleich zielt Baden-Württemberg darauf ab, eine passende Rechtsgrundlage zu schaffen. Niemand sollte aus Sorge vor Überwachung zögern, den Notruf zu wählen.



Es verheißt, dass bald niemand mehr in der Unsicherheit verharren muss, ungeortet zu bleiben, wenn das Schicksal härtestens zuschlägt. Die Balance zwischen Hilfe und Datenschutz scheint gefunden. Eine Entwicklung, die Hoffnung macht.






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