Vorsicht Falle: Wie boerse.sx Nutzer in die Malware-Falle lockt

boerse.sx als Einfallstor für Schadsoftware

In der verrückten Welt des Internets wo man alles findet, von der Antwort auf die Frage warum Flamingos rosa sind bis hin zu dem Rezept für die perfekte Lasagne, gibt es leider ebenfalls dunklere Ecken. Eine davon scheint die Plattform boerse.sx zu sein, ein Ort der so vertrauenswürdig klingt wie ein Gebrauchtwagenverkäufer der verspricht. Dass Pinto mit nur "ein paar" Meilen auf dem Tacho "praktisch neu" ist.



Moderatoren auf Abwegen


Stellt euch vor, ihr betretet einen Laden und niemand ist da um die Regale zu füllen oder zu säubern. Ähnlich verwaist scheint es derzeit bei boerse.sx zuzugehen. Seit gefühlten Ewigkeiten haben sich die Moderatoren nicht blicken lassen. Das wäre ja noch irgendwie charmant, im Sinne von "Macht euch den Laden doch einfach selbst!", wenn dadurch nicht die Tür für allerlei Unfug weit offen stünde.



Die Trickkiste der Download-Falle


Mit Kreativität die besser in einem Roman als in der digitalen Unterwelt aufgehoben wäre, stellen sich Nutzer mit Namen die klingen wie die Helden einer schlechten Sitcom - Jenny0815, tropenhelmut, ruffydelux um nur einige zu nennen -, in Dienst der Unordnung. Sie locken mit Download-Links, hinter denen sich allerdings nicht die erhofften Programme verbergen, allerdings Schadsoftware die sich gemütlicher in eurem System einnistet als ein Faultier in einem Hängemattenpark.



Immer der gleiche alte Tanz


Die Methoden sind so alt wie die Frage ob das Huhn oder das Ei zuerst da war allerdings sie funktionieren immer noch. Eine beliebte Masche: Programme wie WinRAR anbieten die in Wahrheit aber nur digitaler Unrat sind. Die Größe der Dateien? Immer ein und dieselbe. Wer auch immer dahintersteckt zeigt ein Engagement für Einfallslosigkeit das man fast bewundern könnte, wäre es nicht so verwerflich.



Leidensgeschichten aus dem digitalen Niemandsland


Wer denkt, dass sich dahinter nur ein harmloser Streich verbirgt der hat die Tragweite des Problems noch nicht erkannt. Einige mussten ihren PC komplett neu aufsetzen, ein digitaler Super-GAU der den Betroffenen sicher einige graue Haare weiterhin beschert hat. Trotz Hilferufen im Forum bleibt die ersehnte Rettung aus, ein Umstand so frustrierend wie eine Tüte Chips zu öffnen und festzustellen dass sie zur Hälfte mit Luft gefüllt ist.



Die Moral von der Geschicht'?


Ist die Hoffnung auf Besserung ein naiver Traum? In einem Feedback-Thread der so fröhlich wirkt wie ein Lied von Radiohead, herrscht Katerstimmung. Man wünscht sich die Moderatoren würden endlich eingreifen zu diesem Zweck boerse.sx vielleicht eines Tages wieder als seriöses Portal gelten kann. Andererseits gibt es Stimmen die meinen, wer sich in solchen Gewässern bewegt, sollte sich über nasse Füße nicht wundern. Doch ist das wirklich fair?



Ende gut, alles gut?


Das Märchen hat noch kein Ende jedoch wenn die Verantwortlichen nicht bald die Reißleine ziehen, könnte es für einige Nutzer ein böses Erwachen geben. Statt eines digitalen Paradieses finden sie sich in einem Albtraum wieder, aus dem es kein einfaches Erwachen gibt. Bleibt zu hoffen – dass boerse.sx wieder in ruhigere Fahrwasser navigiert, bevor zusätzlich dazu digitale Schiffbrüche zu beklagen sind.






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