Neuer Edge behebt Datenübernahme-Fehler

Automatische Übernahme von Surfdaten aus Chrome: Microsoft behebt Fehler in Edge

Microsoft hat das Problem in seinem Browser Edge behoben, bei dem ungefragt Daten zum Surfverhalten und geöffnete Tabs aus anderen Browsern übernommen wurden. Laut The Verge gab es Probleme mit Version 121.0.2277.128 des Browsers, die jetzt behoben wurden.



Hintergrund des Problems


Es wurde berichtet, dass Edge nach einem Windows-Update automatisch mit den geöffneten Tabs aus dem Standard-Browser Chrome gestartet ist, ohne eine Erlaubnis zur Datenübernahme erhalten zu haben. Dies fiel einem Redakteur auf, als er plötzlich aus allen Internetseiten ausgeloggt war und feststellte, dass er in Edge statt in Chrome surfte. Obwohl die Funktion zur automatischen Datenübernahme deaktiviert war, konnten User das Verhalten reproduzieren.



Warren's Enthüllung und User-Rückmeldungen


Der Redakteur Tom Warren machte das Verhalten öffentlich, nachdem er es auf einem anderen Gerät reproduzieren konnte. Zahlreiche User berichteten, dass ihnen Ähnliches widerfahren ist. Es wurde erwähnt, dass während des Updates gefragt wurde, ob Daten aus anderen Browsern jederzeit in Edge verfügbar sein sollen, was jedoch von vielen nicht aktiviert wurde. Möglicherweise lag hier ein Fehler vor.



Microsoft's Reaktion und Warren's Kritik


Microsoft äußerte sich knapp zur Fehlerbehebung, während Warren darauf hinwies, dass das Unternehmen in der Vergangenheit fragwürdige Methoden angewendet hat, um eigene Browser zu pushen. Auch wenn es sich um einen "unschuldigen Bug" handeln könnte, so wäre es nicht das erste Mal, dass Microsoft zu aggressiv für seine Software geworben hat.






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