FBI schnappt sich Warzone RAT und Malware-Anbieter landen hinter Gittern

FBI zerschlägt Warzone RAT: Malware-Anbieter hinter Gittern

Warzone RAT, auch unter dem Namen "Ave Maria-Malware" bekannt, erlebte kürzlich ein bitteres Ende, als das FBI die gesamte Operation auffliegen ließ. Zwei Verdächtige, Daniel Meli aus Malta und Prince Onyeoziri Odinakachi aus Nigeria, wurden festgenommen und befinden sich aktuell in Haft. Dieser Schlag gegen die Cyberkriminalität markiert einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen schädliche Malware.



Die gefährliche Warzone RAT-Malware


Warzone RAT, eine vielseitig einsetzbare Schadsoftware aus dem Jahr 2018, setzt sich mit Funktionen wie UAC-Umgehung, heimlichem Remote-Desktop-Zugriff, Cookie- und Passwortdiebstahl, Keylogging sowie Webcam-Überwachung an die Spitze der Bedrohungspyramide für Computernutzer weltweit.



Die Verhaftung von Daniel Meli


Die Festnahme von Daniel Meli in Malta hat Schlagzeilen gemacht, da er unzähligen Straftaten im Zusammenhang mit der Verbreitung und dem Verkauf von Warzone RAT beschuldigt wird. Sein Komplize, Prince Onyeoziri Odinakachi aus Nigeria, wurde ebenfalls verhaftet, da er Cyberkriminelle bei der Nutzung dieser gefährlichen Malware unterstützt haben soll.



Das Vorgehen des FBI und die Beschlagnahmung


Die Ermittlungen des FBI führten nicht nur zur Festnahme der Verdächtigen, sondern auch zur Beschlagnahmung von wichtigen Domains und Servern im Zusammenhang mit Warzone RAT. Zahlreiche Domains, darunter die Hauptwebsite "warzone.ws", sowie mehrere Server in verschiedenen Ländern wurden identifiziert und abgeschaltet.



Auslieferung und drohende Strafen


Daniel Meli könnte aufgrund seiner langen Geschichte im Bereich der Cyberkriminalität mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren und einer erheblichen Geldstrafe rechnen. Zudem steht eine mögliche Auslieferung an die USA im Raum. Diese drastischen Maßnahmen verdeutlichen die Ernsthaftigkeit welche die Behörden an den Tag legen um potenzielle Cyberkriminelle weltweit einzuschüchtern.






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