Amazon Prime Video versteckt Preiserhöhung hinter neuen Premium-Optionen

Amazon Prime Video erhöht Preis durch die Hintertür

Ein Schritt, der viele Nutzer verärgert hat: Seit Anfang Februar bietet Amazon Prime Video Dolby Vision und Dolby Atmos nur noch gegen Aufpreis an. Die Einführung von Werbung hat die monatlichen Kosten für werbefreies Streaming still und heimlich erhöht. Wer die bestmögliche Bild- und Tonqualität genießen möchte, muss nun zusätzliche Gebühren zahlen.



Versteckte Preiserhöhung und Qualitätsänderungen


Die Änderungen betreffen nicht nur die Abschaffung von Werbung für zahlende Kunden, sondern auch die Einführung von Premium-Optionen für verbessertes Bild und Ton. Neuveröffentlichte Serien wie "Die Ringe der Macht" werden standardmäßig lediglich in 4K mit HDR10 und Dolby Digital 5.1 angeboten. Erst gegen Zahlung eines Aufpreises erhalten Abonnenten Zugang zu Dolby Vision HDR und Dolby Atmos 3D-Sound.



Mangelnde Transparenz und rechtliche Konsequenzen


Die Kunden wurden über diese Änderungen nicht informiert und die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat Amazon Prime Video bereits abgemahnt. Eine solche Änderung der Vertragsbedingungen bedarf der Zustimmung der Nutzer, da es sich um eine wesentliche Veränderung handelt. Die Frage, ob Amazon damit das Vertragsrecht verletzt hat, wird rechtlich geprüft.



Ungeahnte Auswirkungen und mögliche Klagen


Für Besitzer hochwertiger Soundsysteme und moderner Fernseher ist der ungewollte Qualitätsverlust ein harter Schlag. Die Preiserhöhung durch die Hintertür und die einseitige Änderung der angebotenen Qualität könnten Amazon vor Gericht bringen. Es bleibt abzuwarten, wie das Unternehmen auf die Kritik und mögliche rechtliche Konsequenzen reagiert.



Ein solches Downgrade ohne Vorankündigung stößt auf Unverständnis und Ärger bei den betroffenen Kunden. Es bleibt zu hoffen, dass Amazon Prime Video transparenter wird und die Bedürfnisse und Rechte der Abonnenten ernst nimmt.






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