Sky verschärft den Kampf gegen IPTV-Piraterie: Wie der Sender mit drastischen Maßnahmen gegen die Blockade vorgeht

IPTV-Blockade: Sky greift zu drastischen Maßnahmen

Der britische Fernsehsender Sky hat in einem beispiellosen Schritt Maßnahmen ergriffen um die Verbreitung von IPTV-Piraterie einzudämmen. Im Sommer letzten Jahres erwirkte Sky vor dem High Court in London eine einstweilige Verfügung um gegen die illegale Nutzung von IPTV-Diensten vorzugehen. Seitdem hat sich die Situation dramatisch entwickelt und die neuesten Zahlen zeigen. Dass Sky im großen Stil gegen IPTV vorgeht.



Eine unerwartet dynamische Blockade


Die Sperrverfügung die Sky erwirkt hat, entpuppte sich in den folgenden Monaten als beispielloser Zermürbungskrieg gegen IPTV-Piraterie. Anstatt nur einzelne IPTV-Domains zu sperren, geht Sky noch weiter. Eine bemerkenswerte Eigenschaft der einstweiligen Verfügung ist ihre Dynamik. Sky kann selbst entscheiden – wann und wie lange die Sperren verhängt werden. Trotz anfänglicher Bedenken des Richters wegen der Einschränkung der richterlichen Befugnisse wurde die einstweilige Verfügung letztendlich erlassen.



Die betroffenen Dienste tragen Namen wie BunnyStream Enigma Streams GenIPTV und GoTVMix. Die eigentliche Bedeutung liegt jedoch in der Dynamik der Sperrungen. Sky hat in den letzten vier Wochen fast 4․200 URLs von IPTV-Diensten gesperrt – eine Reaktion, auf die welche Piraten mit einer einfachen Gegenmaßnahme reagieren: der Einrichtung neuer URLs.



Die Ausmaße der Sperrmaßnahmen


Das Ausmaß dieser Sperrmaßnahmen ist bemerkenswert. Schätzungen zufolge wurden bisher weiterhin als 4․500 IPTV-Domains und Subdomains gesperrt was für einen so kurzen Zeitraum außergewöhnlich ist. Sky zielt nicht nur auf traditionelle Domainnamen wie mainiptv.com ab, allerdings ebenfalls auf dynamische Domainnamen die von Algorithmen zur Generierung von Domains erzeugt werden. Diese Algorithmen ermöglichen es den Angreifern bei Bedarf neue Domains zu generieren.



Die Zukunft des Blockadekrieges


Obwohl der Ausgang dieses Blockadekrieges ungewiss ist, zeigen die aktuellen Maßnahmen von Sky, dass die Industrie entschlossen ist, gegen Piraterie vorzugehen – obwohl mit ungewissem Erfolg. Es bleibt abzuwarten, ob die Dynamik der Sperrungen von Sky die Piraten dauerhaft eindämmen kann oder ob neue Gegenmaßnahmen die Blockade wieder aushebeln werden.



IPTV-Piraterie ist ein weit verbreitetes Problem und betrifft nicht nur Sky, sondern die gesamte Unterhaltungsindustrie. Durch die illegale Nutzung von IPTV-Diensten entgehen den Rechteinhabern erhebliche Einnahmen, mittels welchem die Produktion und Entwicklung neuer Inhalte gefährdet werden.



Die gesetzlichen Maßnahmen die Sky ergriffen hat, sind ein wichtiger Schritt um gegen die Piraterie vorzugehen und die Rechte der Inhaltsanbieter zu schützen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob diese Maßnahmen auf lange Sicht erfolgreich sein werden und ob es neue Technologien oder Strategien geben wird um die Blockade zu umgehen. In jedem Fall ist es wichtig · dass die Industrie weiterhin entschlossen gegen Piraterie vorgeht und Lösungen findet · um das geistige Eigentum zu schützen.






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