WhatsApp für Android: Kostenlose Sicherung von Backups läuft aus

WhatsApp für Android bald nicht mehr kostenlos

Ab Dezember 2023 müssen Nutzer von WhatsApp für Android entweder bezahlen oder Platz schaffen, um ihre Daten im Backup zu speichern. Bisher konnten Android-Nutzer ihre Backups automatisch und kostenlos bei Google Drive sichern. Doch die Vereinbarung zwischen Google und Meta, dem Mutterunternehmen von WhatsApp, endet Ende dieses Monats. Dies bedeutet, dass Android-Nutzer ab Dezember ihr Backup auf ihr eigenes Google-Konto speichern müssen, was das verfügbare Speicherkontingent beeinflusst.



Umstellung von WhatsApp für Android wird schrittweise durchgeführt


Laut den Informationen auf der FAQ-Seite von Meta wird die Umstellung von WhatsApp für Android schrittweise erfolgen. Zukünftig wird das Backup in das Speicherkontingent des eigenen Google-Kontos angerechnet. Für Nutzer, die ihre Daten nicht in einem Google-Konto sichern möchten, besteht jedoch weiterhin die Möglichkeit, die Übertragungsfunktion von WhatsApp zwischen Android-Geräten zu nutzen. Es wird empfohlen, in den nächsten Wochen für ausreichend Speicherplatz zu sorgen, um Probleme mit vollem Speicher zu vermeiden.



Begrenzter Speicherplatz und die Wahl zwischen Aufräumen und Bezahlen


Android-Nutzer haben standardmäßig 15 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz bei Google Drive. Dieser Speicherplatz beinhaltet auch Daten aus anderen Google-Diensten wie Google Mail und Google Fotos. Wenn große WhatsApp-Backups hinzukommen, kann der verfügbare Speicherplatz in der Cloud schnell erschöpft sein. In diesem Fall haben Nutzer die Wahl: Sie können entweder Speicherplatz freigeben oder zusätzlichen Speicherplatz erwerben. Google bietet zusätzlichen Speicherplatz zu einem relativ günstigen Preis an, zum Beispiel 100 GB für 1,99 Euro pro Monat oder 200 GB für 2,99 Euro pro Monat.



Meta plant die Umstellung ab Dezember und informiert die betroffenen Nutzer 30 Tage vor Inkrafttreten der Änderung per Banner in der App. Der Prozess wird voraussichtlich innerhalb des ersten Halbjahres 2024 abgeschlossen sein. Es ist wichtig zu beachten, dass Meta diese Änderung nicht als plötzliche Kostenfalle betrachtet und die Nutzer rechtzeitig darüber informiert.



Die Möglichkeit eines Wechsels zu anderen Messenger-Diensten


Für Nutzer, die diese Änderung bei WhatsApp für Android nicht akzeptieren möchten, bietet sich die Gelegenheit, auf andere Messenger-Dienste umzusteigen. Es gibt mehrere gute Alternativen zu WhatsApp für Android, wie den plattformübergreifenden Cloud-Messenger Telegram, der keine Speicherbeschränkungen nach oben hat. Auch Signal und Threema sind gute Alternativen zu WhatsApp, die eine sichere und private Kommunikation ermöglichen.






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