Apple filmt Keynote mit Hilfe des iPhone 15 Max

Mit Blackmagic Camera und Tentacle Sync: Apple filmt Keynote mit iPhone 15

Apple hat seine "Scary fast"-Keynote, die in der Nacht zum Dienstag ausgestrahlt wurde, mit einem iPhone 15 Max gefilmt und mit einem Mac geschnitten. In einem kurzen "Behind the scenes"-Video erklärt das Unternehmen nun, wie genau das iPhone 15 Max bei den Dreharbeiten zum Einsatz kam. Dabei wurden verschiedene Zusatztechniken verwendet.



Verwendung von Rigs, Cages und professioneller Beleuchtung


Um optimale Ergebnisse zu erzielen, nutzten die von Apple engagierten Filmemacher Profi-Cages und Rigs von Beastgrip und anderen Anbietern. Zusätzlich wurden Gimbles, Kräne und Dollies verwendet, auf denen das iPhone 15 Pro Max befestigt war. Außerdem kamen Drohnen mit Vorrichtungen zur Montage von Smartphones zum Einsatz. Um alles zu synchronisieren, wurden die Timecode-Generatoren der deutschen Firma Tentacle Sync aus Köln verwendet. Diese nutzen Bluetooth zur Übertragung von Informationen. Des Weiteren wurde professionelle Beleuchtung eingesetzt, um das iPhone 15 Pro Max mit seinen drei Objektiven bestmöglich auszuleuchten.



Verwendung der Blackmagic Camera App


Für die Aufnahmen verwendete Apple nicht die reguläre Kamera-App des iPhones, sondern die professionelle Blackmagic Camera App. Diese Konkurrenz zur Filmic Pro App bietet erweiterten Zugriff auf Feineinstellungen, die mit der regulären App nicht möglich sind. So können beispielsweise Bildwiederholrate, Verschlusszeit, Farbräume, Weißabgleich und der ISO-Wert schnell und einfach angepasst werden. Die App bietet außerdem eine anpassbare Bildstabilisierung und ermöglicht schnelles Zoomen über ein virtuelles Drehrad. Für den mechanischen Zugriff auf die App wurden zusätzliche Hardwarekomponenten verwendet.



Die Filmemacher hinter den Aufnahmen


Apple gab auch bekannt, welche Filmemacher für das "Scary fast"-Event verpflichtet wurden. Unter anderem waren Jeff Wozniak und Jon Carr, beides Hollywood-Experten, als Berater beteiligt. Sie haben bereits an Produktionen wie "Top Gun: Maverick" oder "Avatar" gearbeitet. Stefan Sonnenfeld, Experte für Farbkorrektur, äußerte sich positiv über die Videoqualität des iPhone 15 Pro Max. Das gesamte Projekt wurde von dem Dokumentarfilmregisseur Brian Oakes geleitet. Er kommentierte, dass mit dem iPhone 15 Pro Max die gleichen komplexen Aufnahmen gemacht werden konnten wie mit einer teuren 20.000-US-Dollar Kamera. Es sei erstaunlich, dass die Qualität eines so kleinen und tragbaren Geräts mit einer professionellen Kamera mithalten könne.






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