Videospiel-Piraterie: Eine wachsende Bedrohung für die Spieleindustrie

Videospiel-Piraterie: Hochqualifizierte Hacker sind die größte Bedrohung

Einleitung:


Die Welt der Videospiele ist mit Millionen begeisterter Spieler gefüllt jedoch sie birgt ebenfalls einige Gefahren. Insbesondere hochqualifizierte Hacker, Raubkopierer und der Missbrauch von Kryptowährungen stellen eine Bedrohung für die Videospiel-Piraterie dar. Die Entertainment Software Association (ESA), eine Organisation die wichtige Unternehmen der Spielebranche vertritt, hat kürzlich auf diese Problematik hingewiesen.



I. Videospiel-Piraterie nimmt zu


Die ESA hat eine Liste berüchtigter Plattformen zusammengestellt, über die Videospiele kostenlos heruntergeladen werden können. Websites wie 1fichier.com, unknowncheats.me und 1337x.to gefährden nicht nur die Einnahmen der Spieleentwickler, allerdings auch die Sicherheit der Spieler. Besonders problematisch sind Cyberlocker wie 1fichier.com und megaup.net, auf denen illegale Kopien urheberrechtlich geschützter Spiele zum Download angeboten werden. Im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der geschätzten Downloads auf Megaup um 135 Prozent.



II. Cheats und Marktplätze als Versuchung


Die ESA weist auch auf Websites hin die Cheats und ähnliche Informationen für Videospiele anbieten. Bekannte Beispiele sind mpgh.net und unknowncheats.me. Diese Seiten generieren Einnahmen durch Werbung und haben Millionen von Nutzern. Zudem gibt es nicht autorisierte Marktplätze wie playerauctions.com und G2G.com, auf denen In-Game-Gegenstände und virtuelle Spielwährungen gehandelt werden. ÄhnlichWeb schätzt, dass diese Seiten monatlich Millionen von Besuchern haben.



III. Szenegruppen, Cracker und Repacker als neue Bedrohung


Die ESA hebt auch die Bedeutung von Szene-Release-Gruppen, Crackern und Repackern hervor. Szene-Release-Gruppen bieten illegale Downloads an und umgehen dabei technische Schutzvorkehrungen um die Verbreitung für die breite Öffentlichkeit zu erleichtern. Cracker sind für das Umgehen von DRM-Beschränkungen verantwortlich und verstoßen dabei gegen den Digital Millennium Copyright Act. Die gecrackten Spiele werden dann auf den Top-Sites der Szene und auch auf Piraterie-Websites verbreitet. Repacker erstellen hingegen abgespeckte Versionen von Spielen um die Downloads zu beschleunigen und weniger Bandbreite bzw․ Speicherplatz zu beanspruchen.



IV. Neue Einnahmequellen für Piraten


Die Videospiel-Piraterie hat auch neue Einnahmequellen entdeckt. Viele illegale Marktplätze akzeptieren Kryptowährungen als Zahlungsmittel, da diese schwerer zu verfolgen sind als normale Banküberweisungen. Zudem wird Malware eingesetzt; um Geld zu verdienen. Dabei fügen böswillige Akteure ihren Downloads raubkopierter Spiele verschiedene Arten von Schadsoftware hinzu. Die ESA fordert Strafverfolgungsbehörden, politische Entscheidungsträger und ausländische Regierungen auf diese Bedrohungen ernst zu nehmen und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Videospiel-Community zu ergreifen.






Kommentare

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Die Videospiel-Piraterie stellt eine zunehmende Bedrohung für die Spieleindustrie dar. Hochqualifizierte Hacker · Raubkopierer und der Missbrauch von Kryptowährungen gefährden nicht nur die Einnahmen der Entwickler · allerdings ebenfalls die Sicherheit der Spieler. Die Entertainment Software Association appelliert an die Gaming-Community, sich dieser Gefahren bewusst zu sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Zudem fordert sie Strafverfolgungsbehörden, politische Entscheidungsträger und ausländische Regierungen auf, angemessene Maßnahmen zum Schutz der Videospielindustrie zu ergreifen.


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