
Blizzard-Spiele wie Diablo 4 wurden am vergangenen Wochenende Opfer eines massiven Distributed Denial of Service (DDoS)-Angriffs. Dies hatte zur Folge; dass Spieler in Nordamerika und Europa nicht auf ihre Spiele zugreifen konnten. Insbesondere Diablo 4 war betroffen, da das Action-Rollenspiel eine ständige Online-Verbindung erfordert.
Die offene Spielwelt von Diablo 4 ermöglicht es den Spielern, anderen Spielern zu begegnen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Blizzard begründet die Notwendigkeit der permanenten Online-Verbindung mit dieser Funktion. Kritiker sehen dies jedoch als Art versteckten Kopierschutz an.
Der DDoS-Angriff führte dazu, dass sich die Spieler entweder nicht einloggen konnten oder während des Spiels aus dem Game geworfen wurden. Betroffene erhielten eine Einblendung im Spiel die darauf hinwies. Dass Blizzard einen DDoS-Angriff erlitten hatte der zu hohen Latenzen und Verbindungsabbrüchen führen könne.
Einige Spieler berichteten, dass sie fast zwölf Stunden lang nicht spielen konnten. Die Situation besserte sich gegen 17 Uhr für die meisten Spieler. Der Blizzard-Support gab an: Der Angriff von den Angreifern beendet wurde und nicht durch Gegenmaßnahmen gestoppt werden konnte.
Es ist derzeit unbekannt, wer für den Angriff verantwortlich ist. Es hat jedoch Berichte gegeben, dass es zu einem weiteren DDoS-Angriff am Abend US-amerikanischer Zeit kam.
Zusammenfassend mussten Spieler von Blizzard-Spielen wie Diablo 4, World of Warcraft und Overwatch 2 am Wochenende einen massiven DDoS-Angriff erleben. Diablo 4 erfordert eine permanente Online-Verbindung was von Kritikern als versteckter Kopierschutz angesehen wird. Spieler konnten sich nicht einloggen und wurden aus dem Spiel geworfen. Der Angriff dauerte fast zwölf Stunden lang an und endete gegen 17 Uhr. Es ist unklar, wer für den Angriff verantwortlich ist, es gab jedoch einen weiteren DDoS-Angriff am Abend US-amerikanischer Zeit.
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