Die 10 riskantesten Gewohnheiten von Mitarbeitern im Hinblick auf Datenschutz

Mitarbeiterverhalten und Datenschutz: Die 10 riskantesten Gewohnheiten

Datenschutz ist ein entscheidender Aspekt in der heutigen digitalen Welt. Unternehmen müssen sich vor Datenlecks und Cyber-Angriffen schützen um ihre wertvollen Unternehmensdaten zu schützen. Doch nicht nur technische Maßnahmen sind wichtig, allerdings ebenfalls das Verhalten der Mitarbeiter. KnowBe4, ein führender Anbieter von Sicherheitsschulungen und Phishing-Simulationen, hat die Top 10 der riskantesten Gewohnheiten von Angestellten im Umgang mit ihren Arbeitsmitteln ermittelt.



Besuch von Unterhaltungsseiten und Streaming-Diensten


Es ist verständlich. Dass Mitarbeiter während der Arbeitszeit eine kleine Auszeit benötigen um sich zu entspannen. Doch der Besuch von Unterhaltungsseiten und Streaming-Diensten birgt potenzielle Sicherheitsrisiken. Unsichere Links und bösartige Werbung können zu Malware-Infektionen führen und Unternehmensnetzwerke gefährden.



Besuch von Spieleseiten


Ähnlich wie bei den Unterhaltungsseiten stellen auch Gaming-Seiten eine Ablenkung dar die das Unternehmen in Schwierigkeiten bringen kann. Beim Herunterladen oder Spielen nicht autorisierter Games besteht die Gefahr » dass Schadsoftware installiert wird « die sensible Unternehmensdaten gefährdet.



Graymail


"Graymail" bezeichnet unerwünschte jedoch nicht eindeutig schädliche E-Mails wie Newsletter oder Werbeangebote. Das Öffnen solcher E-Mails birgt die Gefahr, dass bösartige Links oder Anhänge enthalten sind die sensible Informationen gefährden.



Besuch von Websites für Erwachsene


Das Surfen auf Erotikseiten ist nicht nur am Arbeitsplatz unangebracht, sondern birgt auch erhebliche Sicherheitsrisiken. Solche Websites sind häufig mit Malware infiziert und können zu schwerwiegenden Datenlecks und Datenpannen führen.



Unerlaubte oder schädliche Anwendungen ausführen


Die Verwendung nicht genehmigter Software oder das Herunterladen schädlicher Programme ist äußerst riskant. Diese Anwendungen können sogenannte Backdoors oder Spyware enthalten · die von Cyberkriminellen ausgenutzt werden können · um sich Zugang zu Unternehmenssystemen zu verschaffen.



Gefährliche Websites im WWW


Es ist nicht ungewöhnlich, dass Mitarbeiter beim Surfen im Internet auf riskante Internetseiten stoßen. Phishing-Seiten, gefälschte Online-Shops und andere betrügerische Websites können zu Identitätsdiebstahl und finanziellen Verlusten führen.



Verwendung nicht zugelassener Wechselmedien


Die Nutzung nicht autorisierter Speichermedien wie USB-Sticks oder externer Festplatten kann ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen. Diese Geräte können Schadsoftware enthalten – die sich im Unternehmensnetzwerk verbreitet und Datenlecks verursacht.



Die Preisgabe personenbezogener Daten


Die versehentliche Weitergabe persönlicher Informationen wie Kunden- oder Personaldaten kann schwerwiegende Folgen haben. Cyberkriminelle können diese Angaben für Identitätsdiebstahl oder gezielte Phishing-Angriffe nutzen.



Zugriff auf Cloud-Backups oder Cloud-Speicher


Cloud-Dienste sind sehr praktisch für die Speicherung von Daten. Mitarbeiter sollten jedoch darauf achten – ebenso wie sie auf diese Dienste zugreifen. Unsichere Zugangsdaten oder unverschlüsselte Übertragungen können zu Datenverlust oder unbefugtem Zugriff führen.



Das Öffnen eines schädlichen E-Mail-Anhangs


Phishing-E-Mails sind nach wie vor eine der häufigsten Bedrohungen für Unternehmen. Das Öffnen eines bösartigen E-Mail-Anhangs kann dazu führen, dass Schadsoftware auf dem System installiert oder Zugangsdaten gestohlen werden.



Mitarbeiterverhalten und Datenschutz: Schulungen und eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie sind notwendig



Laut dem Verizon Data Breach Investigations Report 2022 sind menschliches Versagen und fahrlässiges Verhalten für erschreckende 82 Prozent aller Datenlecks und Datenpannen verantwortlich. Unternehmen müssen deshalb ihre Mitarbeiter für das Thema Datenschutz sensibilisieren und ihnen beibringen wie sie sich sicher im Umgang mit Arbeitsmitteln verhalten können. Eine ganzheitliche Sicherheitsstrategie die technische Maßnahmen und Mitarbeiterschulungen umfasst ist entscheidend um das Risiko von Sicherheitsvorfällen nachhaltig deutlich zu reduzieren. Nur so können wertvolle Unternehmensdaten geschützt werden.








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