Zelda: Neue Abenteuer in "Tears of the Kingdom"

"Zelda: Tears of the Kingdom" angespielt: Das Warten hat sich gelohnt

Die Wartezeit hat endlich ein Ende für Fans von Nintendos "The Legend of Zelda"-Reihe, denn am Freitag erscheint der neue Teil "Tears of the Kingdom". Heise online konnte das Spiel bereits testen und ausprobieren. Der neueste Zelda-Teil ist ein absolutes Must-Have für alle Besitzer der Nintendo Switch. Wenn man den Vorgänger "Breath of the Wild" mochte, wird man "Tears of the Kingdom" noch mehr lieben. Die Entwickler haben sich bemüht, das Open-World-Konzept und die Liebe zum Detail noch weiter auszubauen. Die ersten Spielstunden spielen sich ähnlich wie im Vorgänger: Spieler müssen Schreine finden und kleine Aufgaben lösen, um Fähigkeiten zu erlernen. Allerdings ist alles aufregender und abwechslungsreicher. Spieler finden sich schneller zurecht und erleben mehr in den ersten Stunden des Spiels.



Gleiches Konzept - Noch besser umgesetzt


Nur auf die Kleidung muss Link nun etwas länger warten als im letzten Teil – er läuft nach einer Cutscene zum Auftakt erstmal spärlich bekleidet durch die Gegend. Dem Spielspaß tut dies aber keinen Abbruch. Denn auch die Grafik weiß – zumindest für Switch-Verhältnisse – zu überzeugen.


Und auch die Grafiken im Menü sind im neuen Teil optisch deutlich schöner geworden. Durch die überarbeite Rezeptauswahl macht das Kochen jetzt nochmal mehr Spaß und die Möglichkeit, mit dem L- oder R-Knopf im Menü zu navigieren, ist eine willkommene Verbesserung. Das gute Gameplay des Vorgängers hat Nintendo an vielen Stellen beibehalten. So ist bei einem Kampf beispielsweise die Zeitlupe weiterhin hilfreich integriert und auch die Gyrosensoren wurden sinnvoll in die Steuerung eingebaut.


Die Jagd nach neuen Fähigkeiten


Wie im Vorgänger muss Link auch in seinem neusten Abenteuer Schreine aufsuchen, um Fähigkeiten zu erlernen. Diesmal kommen die Fähigkeiten von einer mysteriösen Hand, die ihn zu Beginn des Spiels rettet. Was die Fähigkeiten angeht, haben sich die Entwickler einiges einfallen lassen. So kann Link nun etwa durch Decken teleportieren oder Gegenstände miteinander verbinden. Link wird also zu einem kleinen Bastler, der aus herumliegenden Gegenständen etwa ein Segel- oder Motorboot bauen kann. Die Möglichkeiten sind zahlreich und immer wieder ist die eigene Kreativität gefragt, um Link im Spiel voranzubringen.


Ein kleiner Wermutstropfen: Schon nach kurzer Zeit wird klar, warum viele Fans der Switch auf eine Pro Version von Nintendos erfolgreichster Konsole warten. Keine Frage: Der neue Zelda Titel ist optisch mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Auf den ersten Eindruck läuft das Spiel auch im TV-Modus etwas flüssiger als der Vorgänger. Das volle Potenzial zerschellt aber immer wieder an der angestaubten Grafik-Leistung der Switch.


Und trotzdem hat sich das lange Warten auf "The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom" gelohnt. Bleibt abzuwarten, wie viele Stunden Spieler diesmal bis zum Abschluss der Haupthandlung brauchen werden. Eines ist sicher: Für die meisten wird es wieder eine lange Reise mit zahllosen Zwischenstopps. Die Landschaft lädt auf jeden Fall dazu ein.






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