Donald Trump kündigt Rückkehr in die sozialen Medien an

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Bild: Donald Trump kündigt Rückkehr in die sozialen Medien an

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, wieder in den sozialen Medien aktiv zu sein. Mit den Worten "I'M BACK" postete er auf Facebook, während er auf YouTube ein kurzes Video veröffentlichte. Trump plant, im nächsten Jahr erneut als Präsidentschaftskandidat anzutreten und setzte in der Vergangenheit bereits stark auf Social Media, um seine Anhänger zu mobilisieren. Obwohl er auf anderen Plattformen weiterhin still bleibt, hofft er offenbar, seine Unterstützerschaft durch verstärkte Präsenz im Netz zu erhöhen.



Die Profile Trumps auf Facebook und Instagram wurden bereits am 10. Februar freigeschaltet, dort hielt sich der ehemalige US-Präsident bis jetzt mit Beiträgen zurück. Auf Instagram bleibt Trump bisher aber weiterhin stumm, ebenso auf Twitter – das dürfte mit Blick auf die Reichweite allerdings lediglich eine Frage der Zeit sein. Auf Twitter folgen Trump aktuell über 87,4 Millionen Twitter-Accounts. Elon Musk schaltet nach seiner Übernahme des Kurznachrichtendienstes nach einer Umfrage das Profil "@realDonaldTrump" bereits im November 2022 wieder frei.


Auf Twitter weiter stumm


Auf YouTube nutzte Trump die Wiederherstellung seines Kanals zeitnah nach der Aufhebung der Beschränkungen. Dort veröffentlichte er ein kurzes Video mit der Aussage: "Es tut mir leid, dass ich euch habe warten lassen. Komplizierte Angelegenheit." In der Vergangenheit erklärte Trump nach den Sperren und Einschränkungen in den sozialen Medien wiederholt, dass er sich in Zukunft auf seine eigene Plattform "Truth Social" beschränken wolle und lediglich dort aktiv sein werde. Ihm fehlt es bei seinem Dienst allerdings an Reichweite, die für eine erneute Kandidatur enorm hilfreich sein dürfte.


Im vergangenen Jahr kämpfte Truth Social über einen längeren Zeitraum mit Zahlungsproblemen. Dem Netzwerk fehlten Geld, Nutzer und Werbekunden – Zahlungen an den Hosting-Provider etwa blieben demnach für mehr als sechs Monate aus. Das Netzwerk entstand, als Trump nach dem Sturm aufs Capitol zum Ende seiner ersten Amtszeit aus den sozialen Medien weitestgehend verbannt wurde.


Einfluss auf die Wahlen


Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten wurde Vorwürfen zufolge durch russische Beeinflussung unterstützt. Im Jahr 2017 liefen dazu Untersuchungen und der US-Sonderermittler Robert Mueller erwirkte im darauffolgenden Jahr eine Anklage: Belege führten seiner Aussage zufolge zur russischen Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl. Eine Studie Anfang dieses Jahres ergab, dass die Einmischung russischer Trolle auf Twitter im Jahr 2016 keine messbaren Folgen auf die Trump-Wahl gehabt hätten.






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