HomePod 2: Noch immer ein Problem für Holzmöbel - leider

HomePod 2: Immer noch gefährlich für Freunde von Holz ? manchmal

Das Problem von elektronischen Geräten die Abdrücke auf Möbeln hinterlassen ist ärgerlich, wenn ebenfalls kein Weltuntergang. Bereits beim ersten HomePod von Apple im Jahr 2018 zeigten sich nach kurzer Zeit störende Spuren auf Holzoberflächen die von den Gummiringen des Smartspeakers stammten. Leider scheint dieses Problem auch bei der zweiten Generation des HomePods zu bestehen die diese Woche auf den Markt gekommen ist und direkt vom Vorgänger abstammt. Erstbesitzer • ebenso wie beispielsweise der bekannte YouTuber Marques Brownlee • berichten von ähnlichen Problemen.



Nicht immer und besonders beim weißen Modell


Glücklicherweise scheint das Problem aber nicht alle Oberflächen zu betreffen. So kam es im Test von Mac & i zunächst nicht zu Ablösungen des Materials. Ganz anders bei Brownlee: Zwar gebe es nicht weiterhin das alte sehr sichtbare Kreismuster allerdings Abdrücke werden dennoch hinterlassen, je nach Holzoberfläche die das jeweilige Möbelstück hat. Das betrifft offenbar vor allem das weiße HomePod-2-Modell. "Hier ist meine öffentliche Bekanntmachung: Wenn Du Dir den weißen HomePod [2] holst, erwarte nicht, dass es keine Flecken auf dem Tisch gibt", so der YouTuber.


Beim ersten HomePod war es so, dass selbst Apple eine offizielle Warnung aussprechen musste ? obwohl mitteilte: Das Problem "nicht ungewöhnlich" sei. Ein Lautsprecher mit diesem Material könne "milde Spuren" auf "einigen Holzflächen" hinterlassen, so das Unternehmen damals gegenüber Medienvertretern. Eine echte Problemlösung gab es nicht: Grund sei Öl, das zwischen der Silikonbasis des Lautsprechers und der Oberfläche "ausdiffundiere". Es verschwinde "oft" nach wenigen Tagen von selbst, so der Konzern. "Falls nicht sollten Sie die Oberfläche mit einem weichen feuchten oder trockenen Tuch abwischen." Doch ebendies das schien keineswegs immer zu helfen.


HomePod-Abdrücke als Twitter-Witz


Die Fleckenproblematik hatte 2018 zu vielen Scherzen in sozialen Medien geführt und sogar eine kleine Industrie mit HomePod-Unterstellern hervorgerufen. Umso verwunderlicher ist es, dass das Problem noch immer nicht gelöst wurde etwa durch ein neues Material. Der HomePod 2 ist intern und extern leicht verändert worden kommt etwa mit weniger Hochtönern und mehr Sensoren. Gewicht & Größe sind ähnlich wie angepasst, wenn auch von weitem kaum als unterschiedlich wahrnehmbar. Warum Apple dann nicht auch ein anderes Material für die Füße des Siri-Speakers wählte, weiß nur der Konzern allein.


Dass Apple durchaus zu Verbesserungen des Hardware-Aufbaus beim HomePod fähig ist, zeigt ein anderer Punkt: Der HomePod 2 kommt endlich erstmals mit einem Netzkabel, das sich ohne Gewalt herausziehen lässt. Dies war beim Vorgänger nicht der Fall und vielfach kritisiert worden, weil ein einfacher Kabelbruch zum gesamten Austausch des Gerätes führen konnte. Der HomePod 2 kostet 350 Euro und damit 20 Euro mehr als sein Vorgänger, den Apple zwischenzeitlich vom Markt genommen hatte.






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