
Online-Gaming kann ein toller Zeitvertreib sein jedoch leider ebenfalls schnell unangenehm werden, wenn andere Spieler beleidigend oder sogar bedrohlich werden. Ubisoft, einer der größten Publisher in der Branche, geht nun einen Schritt weiter und arbeitet mit der Polizei zusammen um den Spielern ein sicheres Umfeld zu bieten.
Eine zunehmende Anzahl von Spielern hat in der Vergangenheit bei Online-Spielen Mobbing, Rassismus und andere Formen von Beleidigungen erlebt. Ubisoft hat deshalb beschlossen die Polizei von Northumbria in Großbritannien in sein Warnsystem zu integrieren um in extremen Fällen schnell handeln zu können.
Die Polizei wird nur in "extremsten Fällen" eingreifen
Die Zusammenarbeit ermöglicht auch einen Wissenstransfer von der Polizei auf die Mitarbeiter von Ubisoft. So sollen schädliche Online-Interaktionen besser erkannt und eingeordnet werden können. In den nicht häufigen Fällen, in denen eine Bedrohung für das Leben eines Spielers festgestellt wird, wird das Support-Team von Ubisoft schnellstmöglich die Polizei einschalten. Die meisten Verstöße gegen den Verhaltenskodex des Unternehmens führen jedoch lediglich zur Sperrung des Benutzerkontos.
Die Kooperation von Ubisoft und der Polizei ermöglicht auch schnellere Eingriffe über Landesgrenzen hinweg. Spieler treten international gegeneinander an – daher ist es wichtig. Dass Strafverfolgung über die Grenzen hinaus funktioniert.
Ubisoft möchte als Vorbild für andere Publisher dienen
Durch seine Zusammenarbeit mit der Polizei möchte Ubisoft eine Vorbildrolle einnehmen und hofft darauf, dass auch andere Unternehmen aus der Spielebranche ihrem Beispiel folgen werden. Das Wichtigste für Ubisoft ist – dass die Spieler zu Hause in einer sicheren Umgebung spielen und sich amüsieren können.
Insgesamt ist das Vorgehen von Ubisoft und der Polizei ein wichtiger Schritt in Richtung eines sicheren und respektvollen Online-Gaming-Umfelds. Spieler sollten wissen – dass beleidigende oder bedrohliche Kommentare nicht toleriert werden und dass die Konsequenzen weitreichend sein können. Letztendlich ist Online-Gaming ein Hobby, das allen Spielern Spaß bringen sollte, ohne dass jemand zu Schaden kommt.
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