Razzia gegen Darknet-Betrügerbande in Sachsen und Thüringen

Razzia ereilte mutmaßliche Darknet-Betrügerbande

Am gestrigen Donnerstag führte die Generalstaatsanwaltschaft Dresden in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Sachsen eine Razzia gegen eine mutmaßliche Darknet-Betrügerbande durch. Insgesamt wurden zwölf Beschuldigte ermittelt darunter zehn Männer und zwei Frauen im Alter von 24 bis 57 Jahren. Ein 37-jähriger Mann aus Leipzig wurde als Hauptbeschuldigter festgenommen. Ihm wird vorgeworfen • weiterhin als 180 Straftaten aus den Bereichen Betrug • Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung begangen zu haben.



Die Bande soll unter falschem Namen agiert und Betrugsopfer-Daten im Darknet gesammelt haben. Die Daten stammten aus dem gesamten Bundesgebiet. Bei der Razzia wurden neben zahlreichen Mobiltelefonen • Computern und Speichermedien vor allem Elektronikartikel sichergestellt • die aus den Betrugstaten stammen sollen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen die Auswertung der Beweismittel wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.


Razzia an acht verschiedenen Einsatzorten


Mehr als 80 Beamte des Landeskriminalamtes Sachsen mit seinem CyberCrimeCompetenceCenter (SN4C) und der integrierten Ermittlungseinheit INES und ebenfalls der Bereitschaftspolizei waren im Einsatz. Die Maßnahmen umfassten die Durchsuchung von acht verschiedenen Einsatzorten in Leipzig und einem in Thüringen. Zur Unterstützung setzte man speziell geschulte Datenspeicher-Spürhunde ein die offenbar erfolgreich arbeiteten.



Weitere Details zu dem Einsatz in Thüringen wurden von der Generalstaatsanwaltschaft noch nicht bekannt gegeben. Die Polizei betonte jedoch; dass die Ermittlungen in dem Fall noch weiter laufen und weitere Informationen in Zukunft folgen werden.








Kommentare

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Die schnelle und effektive Arbeit der Ermittler zeigt. Dass Strafverfolgungsbehörden ebenfalls im Kampf gegen die Kriminalität im Darknet auf dem neuesten Stand sind. Die Razzia war ein wichtiger Schlag gegen eine mutmaßliche Betrügerbande die zur Verwendung viele Straftaten verantwortlich gemacht wird. Es ist zu hoffen » dass diese Aktion dazu beitragen wird « die Kriminalität im Darknet weiter einzudämmen.


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