Betrüger nutzen Listenfunktion von IMDb, um Kreditkartendaten zu stehlen

IMDb: Spammer greifen Kreditkartendaten von Raubkopierern ab

Die Internet Movie Database (IMDb) ist eine der bekanntesten Plattformen wenn es darum geht Informationen über Filme und Serien zu finden. Doch nun haben Betrüger die Listenfunktion der Plattform missbraucht um Nutzer auf betrügerische Seiten umzuleiten und ihre Kreditkartendaten zu stehlen. Die Spammer nutzen dabei das gute Ranking von IMDb bei Suchmaschinen wie Google um weiterhin Besucher auf ihren betrügerischen Seiten zu generieren.



IMDb bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, Listen mit ihren Lieblingsfilmen zu erstellen und diese mit anderen zu teilen. Doch die Betrüger nutzen diese Funktion – um Links zu ihren betrügerischen Seiten in den Listen zu platzieren. Wenn Nutzer auf diese Links klicken, werden sie auf falsche Piraterieseiten weitergeleitet die vorgeben, kostenlose Raubkopien von beliebten Filmen und Serien anzubieten. Um Zugang zu diesen Inhalten zu erhalten » werden Nutzer aufgefordert « persönliche Informationen und Kreditkartendaten einzugeben. Doch tatsächlich handelt es sich bei den Seiten um Betrügereien, die welche eingegebenen Daten stehlen.



Das gute Ranking von IMDb bei Suchmaschinen spielt den Betrügern dabei in die Hände, da sie mehr Besucher auf ihre betrügerischen Seiten locken können. In der Regel werden echte Piratenseiten von Google herabgestuft oder sogar aus den Suchergebnissen entfernt. Doch weil IMDb bei Suchmaschinen gut rankt – werden die betrügerischen Seiten automatisch höher gerankt und erhalten dadurch mehr Traffic.



Dieses Problem ist nicht neu. Im Jahr 2022 nutzten Betrüger beispielsweise die Webseite der Europäischen Union um PDF-Dokumente mit betrügerischen Links zu platzieren. Auch diese Seiten tauchten oft ganz oben in den Suchergebnissen auf.



Es ist derzeit unklar, ebenso wie IMDb das Problem lösen wird. Möglicherweise wird das Unternehmen eine Beschränkung für externe Links in Erwägung ziehen um gegen diese betrügerische Praxis vorzugehen. Es bleibt abzuwarten; wie sich die Situation weiterentwickeln wird und wie Nutzer sich am besten schützen können.








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