RIAA und MPA geben $8 Millionen aus, um ihre Interessen durch Lobbyarbeit zu vertreten

RIAA und MPA hauen 8 Millionen Dollar für Lobbyarbeit raus

Um die Interessen ihrer Mitglieder zu verteidigen, greifen sowie die Recording Industry Association of America (RIAA) als ebenfalls die Motion Picture Association (MPA) auf Lobbyarbeit zurück. Im Jahr 2022 haben sie insgesamt 64 Lobbyisten eingesetzt um ihre Ziele zu erreichen. Die meisten dieser Lobbyisten waren sogenannte "Revolver" die entweder Regierungsbeamte oder Kongressmitarbeiter waren und Jobs bei Lobbyfirmen oder anderen Organisationen des Privatsektors annahmen.



Der Kampf gegen Piraterie ist ein Hauptanliegen beider Organisationen jedoch auch der Schutz der Urheberrechte ihrer Mitglieder im Zusammenhang mit synthetischer Intelligenz (KI) gewinnt zunehmend an Bedeutung. Einige Entwickler von KI-Tools trainieren ihre Algorithmen mit urheberrechtlich geschützten Werken aus dem Internet was die Zustimmung der Rechteinhaber erfordert. Daher hat das RIAA-Mitglied Concept Art Association eine GoFundMe-Kampagne gestartet um einen Lobbyisten zu bezahlen der "Regierungsbeamte und politische Entscheidungsträger" über die Bedrohung durch KI-generierte Kunstwerke aufklärt.



Lobbyarbeit zahlt sich aus, da sie zur Diskussion in politischen Kreisen beiträgt. Laut Daten von Open Secrets tauchte die RIAA zwischen Januar und September 2021 in 15 Lobbyberichten auf und investierte etwa 5⸴4 Millionen US-Dollar in die Lobbyarbeit. Die MPA war noch häufiger vertreten und tauchte insgesamt 19 Mal auf, investierte aber nur etwa halb ähnlich wie wie die RIAA mit rund 2⸴57 Millionen Dollar. Beide Organisationen haben jeweils 32 Lobbyisten eingesetzt.



Um die Ausgaben der Organisationen einzuordnen, lohnt sich auch ein Blick auf ihre Einnahmen. Im Jahr 2020 betrug der Gesamtumsatz der RIAA 28․132․459 US-Dollar und der MPA 62․895․695 US-Dollar. Beide Organisationen zahlen seit den 50er-Jahren keine Steuern mehr.



Insgesamt zeigt diese Information. Dass Lobbyarbeit ein wichtiger Faktor für die Vertretung von Interessen auf politischer Ebene ist und, dass sowohl die RIAA als auch die MPA bereit sind, erhebliche Ressourcen dafür einzusetzen.








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