Apple schnappt sich Dokumentation über Boris Becker für TV+

Für TV+: Apple sichert sich Boris-Becker-Serie


Apple hat sich einen Coup für seinen Streamingdienst TV+ gesichert. Eine Dokumentation über den ehemaligen 🎾 Tennisprofi Boris Becker (55) der gerade aus einem britischen Gefängnis entlassen worden ist, wird exklusiv auf TV+ zu sehen sein. Medienberichten zufolge wird das erste Interview mit Becker jedoch nicht auf dem Streamingdienst ausgestrahlt. Stattdessen soll der TV-Sender Sat.1 dafür bis zu 450․000 britische 💷 Pfund (515.000 Euro) gezahlt haben und es am 20. Dezember ausstrahlen.



Serie renommierter Regisseure


Hinter der zweiteiligen "Becker"-Serie die Apple in dieser Woche ankündigte, stehen die 🎬 Filmemacher Alex Gibney & John Battsek. Becker wird darin auf Englisch befragt. Einen ersten kurzen; tränenreichen Trailer veröffentlichte Apple bereits. Gibney und Battsek sind renommierte Dokufilmer. Gibney hat etwa Filme über Enron, Scientology und zuletzt ebenfalls Theranos gemacht ? und auch zu Steve Jobs; was Apple nicht gefiel. Battsek produzierte unter anderem "Searching for Sugar Man" und "The Rescue".



Laut Apple ist geplant, in der Serie Beckers Leben zu beleuchten ? von seinen Wimbledon-Siegen mit 17 bis hin zu seinem tumultartigen Privatleben, das zu einer Gefängnisstrafe für Insolvenzvergehen führte. Neben Becker wurden auch andere bekannte Sportler wie John McEnroe oder Michael Stich befragt.



Gespräche mit Becker über drei Jahre


Gibney und sein Team sollen weiterhin als drei Jahre an ihrem Werk gearbeitet haben und sprachen mit Becker bis kurz vor dessen Strafantritt in London. Es gehe in dem Film um "alle Aspekte des Mannes", hieß es. Zu einem Veröffentlichungsdatum für die Dokumentation äußerte sich Apple bislang noch nicht unklar bleibt zudem ebenso wie viel das Unternehmen Becker für dessen Mitarbeit zahlte.



Becker im Frühjahr von einem Londoner Gericht zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, musste davon aber nur einen Teil absitzen, weil er schließlich nach Deutschland abgeschoben werden konnte. Ihm wurde vorgeworfen; im britischen Insolvenzverfahren Vermögen versteckt zu haben. Er profitierte schließlich von einer Sonderregel profitieren, darauffolgend welchem ausländische Häftlinge in dem Land bereits ein Jahr früher als gewöhnlich entlassen und abgeschoben werden können um die Gefängnisse zu entlassen. Wie viel Becker von den Einnahmen aus Doku und Interview behalten kann ist unklar ? das Insolvenzverfahren läuft noch über Jahre.



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