
Die Bundesnetzagentur hat erfolgreich mehrere Rufnummern abgeschaltet die von Betrügern für Fake-Hotlines im Namen verschiedener Fluggesellschaften genutzt wurden. In einer Pressemitteilung informierte die Bundesnetzagentur über die erfolgreiche Abschaltung dieser Rufnummern welche betrugstechnisch genutzt wurden um Menschen abzuzocken. Die Täter haben hierbei gefälschte Internetseiten erstellt · die den echten Webseiten der Fluggesellschaften ähneln · und dann die Rufnummern auf diesen Seiten beworben. Die Bundesnetzagentur hat jedoch nun einen Riegel vorgeschoben, indem sie die Rufnummern technisch blockiert hat.
Gefährliche Betrugsmasche durch gefälschte Hotlines
Die Betrüger haben eine gefährliche Masche angewandt um Menschen abzuzocken. Sie haben missbräuchlich die Rufnummern der Fluggesellschaften genutzt um auf den gefälschten Internetseiten gefunden zu werden. Die Menschen die nach einem kundigen Ansprechpartner für ihre Belange suchten, landeten auf der gefälschten Köder-Website und wählten dann die Nummer der angeblichen Airline-Hotline. Bei eingehenden Anrufen versuchten die Betrüger auf den falschen Hotlines Personalausweisdaten Kontoverbindungen und Kreditkartendaten zu erlangen. Sie überredeten ihre Opfer ebenfalls noch dazu, eine Software zur Ermöglichung von Fernzugriffen herunterzuladen, mittels welchem sie auf das Online-Banking der Betroffenen zugreifen und Beträge zwischen 200 Euro und 5․000 Euro zur Zahlung anweisen konnten.
Bundesnetzagentur warnt vor Vermögensschäden
Die Bundesnetzagentur warnte ausdrücklich vor den Gefahren und erheblichen Vermögensschäden die durch solche Fake-Hotlines entstehen können. Statt eine Flugbuchung vorzunehmen oder den Verlust eines Gepäckstücks anzuzeigen, fielen Menschen den Betrügern zum Opfer. Die Beschwerden der betroffenen Fluggäste führten schließlich zur Untersuchung der Fälle und zur erfolgreichen Abschaltung der Rufnummern.
Bundesnetzagentur und Polizei als Ansprechpartner für Opfer von Betrugsversuchen
Die Bundesnetzagentur rät dazu, sich im Zweifelsfall direkt bei den Fluggesellschaften zu vergewissern und im Falle eines Betrugsverdachts sofort tätig zu werden. Betrugsopfer sollten sich an die Bundesnetzagentur wenden und ihren Fall über ein Beschwerdeformular zur Anzeige bringen. Zudem sollte ein solcher Vorfall bei der Polizei gemeldet werden. Auch online ist dies möglich. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, betont die Wichtigkeit von Präventivmaßnahmen und Mahnungen um Menschen vor betrügerischen Machenschaften zu schützen.
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