
OnlyFans setzt auf Social-Commerce und eröffnet eine integrierte Shop-Funktion unmittelbar auf der Plattform.
Für die Umsetzung arbeitet der Dienst mit Spring Inc. zusammen, dem US-Anbieter hinter Teespring. Creators können einen personalisierten Onlineshop erstellen und ihn mit der OnlyFans-S. verknüpfen – um Produkte direkt an Follower zu verkaufen.
Monatliche Gebühren liegen zwischen 5 und 50 US-Dollar. Die Plattform bekommt 20 Prozentsatz Provision auf diese Umsätze.
In-App-Käufe bei TikTok & YouTube
Vor OnlyFans hatten ebenfalls andere Netzwerke In-App-Käufe eingeführt. TikTok kündigte den TikTok Shop zunächst in den USA an, im Anschluss daran Tests in Großbritannien und Asien liefen. YouTube testete Online-Shopping-Funktionen in Shorts und bietet daneben ein Affiliate-Programm an.
Wenige Nutzer, viele Inhalte
OnlyFans zählt laut Financial Times rund 220 Millionen Nutzer. Mehr als drei Millionen Creator hätten in diesem Jahr Inhalte erstellt. Der Paid-Content-Bereich des Dienstes erzielte 2021 einen Umsatz von 932 Millionen US-Dollar und einen Vorsteuer-Profit von 433 Millionen Dollar.
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