
Aus Sicht der russischen Behörden hat der Zugang zum Musikdienst SoundCloud eingeschränkt werden müssen. Die Regulierungsbehörde Roskomnadsor bestätigte, dass der Schritt auf Ersuchen der Generalstaatsanwaltschaft erfolgt sei.
Argument und Inhalte
Begründet werde die Maßnahme mit angeblich falschen Informationen über den Krieg in der Ukraine. Demnach seien dort Berichte über Angriffe russischer Truppen auf Zivilbevölkerung und über zivile Opfer erschienen.
Vorgänge vor der Sperrung
Die Generalstaatsanwaltschaft hatte SoundCloud zuvor zweimal aufgefordert die Berichte zu löschen; das geschah nicht.
Formulierung der russischen S.
In den Berichten wird die Militäroperation gegen die Ukraine oft als militärische Spezialoperation bezeichnet, infolgedessen die Berichterstattung in Russland strukturiert wird.
Ausmaß, Prüfung & Rezeption
Zu Start blieb unklar wie ausgeprägt das Ausmaß der Beschränkung ist. Aus der Ukraine kamen Berichte; dass russische Truppen Zivilpersonen angreifen. Die Validität dieser Meldungen aus Kriegsgebieten lässt sich nicht unabhängig prüfen.
Reaktionen und Einordnung
Wie lange die Maßnahme gilt, war unklar. Russische Stellen betonen die Notwendigkeit – falsche Informationen zu verhindern. National wie international wird über die Vorgehensweise diskutiert.
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