Kartellstreit zwischen Epic Games und Apple: US-Justizministerium möchte sich beteiligen

Epic Games gegen Apple: US-Kartellbehörde möchte mitspielen

Der Kartellstreit zwischen Epic Games und Apple geht in eine neue Runde: Das US-Justizministerium will sich im kommenden Monat an den mündlichen Verhandlungen beteiligen. Die Beamten beabsichtigen jedoch nicht – eine der beiden Parteien zu unterstützen.



Epic Games klagte im Jahr 2020 gegen Apple, da das Unternehmen eine zu hohe Provision für In-App-Käufe verlange. Mit einer Gebühr von 30 % die alle App-Entwickler zahlen müssen die ihre Anwendungen über Apples App-Store verkaufen, verstoße Apple gegen das Kartellrecht.



Der Streit begann wie Epic in seinem Spiel Fortnite ein eigenes In-App-Zahlungssystem einführte um Apples Plattformgebühren zu umgehen. Apple reagierte daraufhin, indem es Fortnite aus dem App-Store verbannte, da Epic gegen die Richtlinien verstoßen hatte. Schließlich reichte Epic eine zivilrechtliche Kartellklage ein.



Apple konnte im Verfahren gegen Epic Games vorerst gewinnen und seine Provisionen aufrechterhalten. Eine Niederlage von Epic könnte jedoch das US-Justizministerium daran hindern, eine Kartellklage gegen Apple einzuleiten. Epic hat gegen die Niederlage Berufung eingelegt und am 21. Oktober findet vor einem US-Berufungsgericht eine mündliche Verhandlung statt.



Das US-Justizministerium hat um eine 10-minütige Argumentationszeit gebeten um zu erläutern, ebenso wie die Fehler in der Auslegung des Kartellrechts die Durchsetzung des Kartellrechts erheblich beeinträchtigen könnten. Weder Apple noch Epic Games scheinen ein Problem damit zu haben. Apple erwartet lediglich, dass die erbetene Argumentationszeit von Epics Kontingent abgezogen oder identisch zusätzliche Zeit für den iPhone-Hersteller eingeräumt wird.








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