Patreon schließt Büros in Dublin und Berlin: Jack Conte erklärt die schwierigen Entscheidungen

Jack Conte: Patreon schließt Büros in Dublin und Berlin

Der Social-Payment-Service-Anbieter Patreon macht schwere Zeiten durch und muss aus diesem Anlass unpopuläre Entscheidungen begegnen. Wie Jack Conte in einem ausführlichen Blogpost erklärte müssen die Büros in Dublin und Berlin geschlossen werden. Insgesamt 80 Mitarbeiter sind von den Kündigungen betroffen. Das Technologieunternehmen musste in den letzten Wochen schon sein gesamtes IT-Sicherheitsteam entlassen was gleichermaßen für Unruhe in der Belegschaft sorgte.



Ursache für die Schließungen sind primär finanzielle Schwierigkeiten. Wie viele andere Technologieunternehmen und Beginn-ups muss ebenfalls Patreon in einem schwierigen Venture-Kapitalmarkt überleben. Jack Conte betonte, dass er sich bewusst sei dass er daher talentierte und kreative Menschen entlassen müsse was ihm sehr leid tue. Für die Angestellten in Dublin gibt es zumindest eine Perspektive, da sie in der Zukunft mit Ingenieurskollegen in den USA kooperieren können. Die Mitarbeiter in Berlin haben jedoch schlechtere Aussichten. Da in diesem Büro hauptsächlich Vertrieb und Marketing betrieben wurden, wird dieser Bereich nunmehr vollständig nach Amerika verlagert.



Kostenfaktor als treibende Kraft


Ein Grund für die Entlassungen könnte auch der Kostenfaktor sein. Bereits bei der Entlassung des IT-Sicherheitsteams wurde darüber spekuliert. Durch die Einsparungen soll das Unternehmen konkurrenzfähig verbleiben und die Ressourcen auf das Erzeugnis fokussieren. Dieser Trend zieht sich jedoch durch die gesamte Branche. Im Jahr 2022 haben bereits ergänzend als 600 Technologieunternehmen und Start-ups Mitarbeiter entlassen um wirtschaftlich zu überleben und konkurrenzfähig zu bleiben. Business Insider berichtet sogar von mehr als 78․000 Entlassungen in diesem Jahr allein.



Schwierige Entscheidungen in schwierigen Zeiten


Jack Conte betont: Es sich um schwierige Entscheidungen handele die in einer schwierigen Zeit getroffen werden müssten. Er verspricht jedoch, dass Patreon darüber hinaus hart tätig sein werde um den Künstlern und Kreativen die den Social-Payment-Service nutzen, optimal zu unterstützen. Das Unternehmen habe eine offensichtliche Vision und werde weiterhin alles daransetzen diese umzusetzen. Die Schließungen der Büros in Dublin und Berlin seien notwendige Schritte um Patreon langfristig zu bekommen.








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