Freuen Sie sich auf schärfere Bilder und flüssigeres Gameplay: Xbox-Konsolen erhalten AMDs FSR 2.0

Mehr fps in Spielen: Xbox-Konsolen bekommen AMDs FSR 2.0

In zukünftigen Spielen für Xbox-Konsolen der neuesten Generation und ebenfalls der gesamten Xbox-One-Reihe wird AMDs FidelityFX Super Resolution (FSR) 2․0 zum Einsatz kommen. Diese Technologie ermöglicht es die Framerate im Spiel zu erhöhen, ohne dass die Bildqualität dabei beeinträchtigt wird. Entwickler können den Upscaler in ihre Spiele integrieren um ein flüssigeres Gameplay zu erreichen und gleichzeitig eine gesteigerte Bildqualität zu erhalten.



FSR 2․0 ist AMDs Konkurrenztechnik zu Nvidias Deep Learning Super Sampling (DLSS) gleichwohl ohne KI-Netz, das erkennen soll, ebenso wie Bildinhalte in höherer Auflösung aussähen. Stattdessen gibt es eine moderne Kantenerkennung kombiniert mit einem Schärfefilter und eine temporale Komponente die mehrere aufeinanderfolgende Bilder miteinander verrechnet. Diese Herangehensweise verwendet auch Temporal Anti-Aliasing (TAA). Die Ausweitung von FSR 2․0 auf Konsolen gab AMDs GPUOpen-Team über Twitter bekannt.



Die fps steigen, sobald man die Render-Auflösung senkt. WQHD mit 2560 × 1440 Bildpunkten etwa hat nicht einmal halb so viele Pixel wie Ultra HD (3840 × 2160 Pixel), sodass die GPU die kleineren Bilder schneller berechnen kann. Mit FSR 2․0 soll das Bild auf 4K-Fernsehern trotzdem besser aussehen als mit den meisten anderen Upscaling-Techniken.



Offener Quellcode


Entwicklungsstudios können sich dabei entscheiden, ob sie FSR 2․0 in Reinform in ihre Spiele einbauen oder den Upscaler an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Den Quellcode hat AMD dafür jüngst freigegeben.



Von dem Einsatz auf Xbox-Konsolen profitieren derweil auch Leute die auf dem PC spielen: In Zeiten der Cross-Plattform-Entwicklung dürften so weiterhin PC-Spiele FSR 2․0 bekommen. Und je mehr Studios sich den Code ansehen – desto höher sind die Chancen auf Verbesserungen an der Technik. Pluspunkt: FSR 2․0 setzt keine spezielle Hardware voraus und funktioniert herstellerübergreifend, also auch mit GeForce-Grafikkarten. Bei der Playstation 5 macht Sony derweil sein eigenes Ding, darunter eigene Upscaling-Techniken in Kooperation mit Entwicklungsstudios.


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