IPTV-Verkäufer verliert Kryptowährung nach BREIN-Beschlagnahme

IPTV-Händler verliert Kryptowährung durch BREIN-Beschlagnahme

Die niederländische Anti-Piraterie Organisation, BREIN, hat einen IPTV-Verkäufer erneut erwischt, anschließend dieser illegal IPTV-Abonnements verkauft hatte. Der Verkäufer hatte bereits im letzten Jahr einen Vergleich mit BREIN geschlossen indem er versprach seine illegalen Aktivitäten einzustellen. Doch BREIN fand heraus, dass der Verkäufer trotzdem weitermachte und beschlagnahmte Bargeld und Kryptowährungen im Wert von 25․000 Euro. Sollte der Verkäufer erneut straffällig werden droht ihm eine empfindliche Strafe. Der neue Vergleich sieht eine Geldstrafe von 5․000 Euro pro verkauftem IPTV-Paket oder 50․000 Euro pro Tag vor und ebenfalls eine strafrechtliche Verfolgung.



IPTV-Verkäufer tarnte sich mit falscher Identität


Obwohl der IPTV-Verkäufer seine Anzeigen auf illegalen Marketplaces entfernt und seine Konten geschlossen hatte, glaubte BREIN. Dass Verkäufer seine illegalen Verkäufe fortsetzte. Der Verkäufer gab an – aus Belgien zu stammen auch wenn er in den Niederlanden lebte. BREIN beschloss · den Verkäufer aufzuspüren und stellte dabei fest · dass er tatsächlich in den Niederlanden lebte. Der Verkäufer unterzeichnete daraufhin eine Verzichtserklärung mit einer Strafklausel für künftige Verstöße und zahlte BREIN eine Entschädigung für entstandene Kosten. Doch der IPTV-Verkäufer verletzte die Vereinbarung erneut und BREIN beschloss, erneut einen Vergleich zu schließen.



BREIN bekämpft illegalen IPTV-Verkauf


Laut BREIN hat die Organisation seit April 2017⸴4.752 Anzeigen für illegale IPTV-Abonnements von Verkaufsplattformen entfernt, 53 illegale Anbieter aufgespürt und gestoppt sowie 330 Websites geschlossen die zur Verwendung den Verkauf illegaler IPTV-Abonnements bereit standen. BREIN macht darauf aufmerksam, dass auch die Nutzung illegaler Inhalte zu Hause einen Verstoß darstellt und die Kunden ihr Geld und den illegalen Zugang verlieren, wenn das Angebot eingestellt wird. BREIN fordert daher, dass Hosting-Anbieter verpflichtet werden sollten die Identität ihrer Kunden zu überprüfen und warnt davor, dass illegale Anbieter versuchen, anonym zu bleiben, indem sie falsche Angaben an die Hosting-Anbieter ihrer Websites weitergeben.








Kommentare

Essenziell bleibt dass Verkäufer illegaler IPTV-Abonnements zur Rechenschaft gezogen werden. BREIN leistet hierbei wertvolle Arbeit – indem sie illegale Verkäufe aufspürt und stoppt. Der neue Vergleich mit dem IPTV-Verkäufer zeigt, dass Verstöße gegen Urheberrechte nicht toleriert werden und dass Verkäufer empfindliche Strafen drohen. Hosting-Anbieter sollten verpflichtet werden die Identität ihrer Kunden zu überprüfen um anonyme Verkäufer zu verhindern.


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