
Neue Struktur des Konzerns
Nach dem Zusammenschluss firmieren beide Unternehmen unter dem Namen Warner Bros. Discovery.
David Zaslav übernimmt die Führung als CEO – er leitete bislang Discovery.
In den USA verbleiben HBO Max und Discovery Plus zunächst getrennt – eine spätere Zusammenführung wird angedacht.
Inhalte & Markenlandschaft
WarnerMedia steuert HBO, CNN und die Filmstudios von Warner Bros. bei.
Discovery ergänzt das Portfolio durch Sport- und Dokumentationsinhalte – Eurosport & Animal Planet gehören dazu.
Die neue Struktur fokussiert sich auf eine breitere Content-Basis gegen etablierte Streaming-Giganten.
Streaming-Strategie und Umsatzperspektiven
Der Merger soll zusätzliche Streaming-Einnahmen generieren – das Festhalten an separaten US-Plattformen bleibt vorerst vorhanden sein.
Bereits 2023 soll der kombinierte Dienst einen Umsatz von 52 Milliarden US-Dollar erzielen.
Weltweit haben HBO Max und HBO rund 74 Millionen Abonnenten – Discovery+ kommt auf etwa 22 Millionen.
Verfügbarkeit in Deutschland
In Deutschland sind HBO Max & Discovery Plus bis dato nicht unmittelbar verfügbar.
HBO Max-Inhalte liefen bisher überwiegend über Sky.
Künftig sollen HBO Max-Inhalte bei RTL Premiere feiern.
Discovery+ soll erst ab Sommer bei Sky zu sehen sein – ob diese Pläne umgesetzt werden, bleibt abzuwarten.
Ausblick und Marktposition
Die Vereinigung setzt darauf, gegen Netflix und Disney stärker zu positionieren – der Content-Stack wächst offensichtlich.
Langfristig wird eine Bündelung der Dienste angestrebt – das Primat liegt auf wachsender Reichweite und Monetarisierung.
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