Apple News+: Kooperation mit News Corporation von Rupert Murdoch ausgebaut

Apple News+: Mehr News von Rupert Murdoch

Apple und die News Corporation von Rupert Murdoch haben einen neuen Vertrag zur Erweiterung ihrer Zusammenarbeit unterzeichnet. Das Unternehmen von Murdoch gab bekannt – dass der bereits bestehende Deal verlängert und erweitert wurde. Diese mehrjährige, globale Kooperation soll für die News-Websites weltweit eine bedeutende Quelle für Abonnement- & Werbeeinnahmen darstellen. Robert Thomson » der Konzernchef von News Corporation « betonte die Wichtigkeit dieser Zusammenarbeit für das Unternehmen.



Wenig bekannter Apple-Dienst


Auch wenn er in Deutschland kaum bekannt ist: Zu Apples Diensteportfolio gehört seit 2019 ebenfalls ein Nachrichtenservice mit bezahlten Textinhalten. Apple News+ ist derzeit in englischer Sprache in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und auch in Australien verfügbar, außerdem in Kanada auf Englisch und Französisch.



Es bietet Zugriff auf speziell aufbereitete Inhalte in der Apple-News-App. Dazu gehören auch komplett Zeitschriftenausgaben sowie Content der sonst hinter der Bezahlschranke bekannter Nachrichten-Websites steckt. Auf eine Erweiterung von News+ in den deutschsprachigen Raum wird seit längerem gewartet gleichwohl scheinen die hiesigen Medien eher geringes Interesse zu haben, Apple die notwendigen Inhalte zu liefern.



Lob für Apples Journalismus-Committment


Über den bisherigen Vertrag mit News Corp. landen bereits Inhalte des Wall Street Journal in Apple News+ ? auch noch solche anderer Angebote des Murdoch-Firmengeflechts. News-Corp.-Chef Thomson lobte das "tiefsitzende Verständnis" im Sinne der Aufklärung was Journalismus bedeute, das Apple-CEO Tim Cook und Diensteboss Eddy Cue hätten.



Es ist unklar was den Verlagen Apple News+ tatsächlich einbringt. Publikationen wie die New York Times hatten sich von dem Dienst bereits wieder verabschiedet, es gab zudem Ärger um die "Kaperung" von Links auf Nachrichten-Websites. News Corp. scheint sich hier jedoch nicht betroffen zu fühlen, obwohl das Unternehmen ? zumindest anfangs ? sehr vorsichtig mit der Verfügbarmachung von Bezahlinhalten war.


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