Apple: Einige Negativschlagzeilen zum Wochenbeginn

Zu Beginn der Woche erreichen uns einige für Apple-Fans unschöne News. Es gibt zwar keine enorm schlechte Nachricht - bekannt wurden aber mehrere Probleme mit der iPhone 13-Reihe (120 Hertz beim iPhone 13 Pro, teurer Displaytausch und ein Problem mit?
Ungewöhnlich viele, wenn auch nicht besonders schwerwiegende, aber eher schlechtere News zu Apple haben wir heute erfahren und fassen sie hier zusammen. Um vier Themen geht es - beginnen wollen wir mit einer News von Golem, die besagt, dass etliche Apps noch nichts mit der neuen Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz anfangen können, die das iPhone 13 Pro bietet. Betroffen sind Apps, die nicht von Apple selbst stammen und die noch nicht auf das 120-Hertz-Display des iPads Pro abgestimmt sind - Apple hat Entwicklern aber inzwischen mitgeteilt, wie man das Problem umgehen kann. Im 120-Hertz-Modus wirken bewegte Bilder, auch beim Scrollen, sanfter und stabiler. In Apps ohne 120-Hertz-Support läuft das Display auf 60 Hertz, um Strom zu sparen.
Ebenfalls von Golem haben wir erfahren, dass ein Displaytausch der iPhone 13-Modelle im Falle einer nötigen Reparatur ein großes Problem in sich bergen dürfte, was ganz nebenbei auch den von der EU geplanten Verbesserungen rund um Reparaturen entgegensteht. Denn bei einem Tausch des Displays fällt aus Sicherheitsgründen die Face-ID-Funktion weg - somit ist man gezwungen, sein iPhone zu einem mutmaßlich deutlich höheren Preis bei einer mit Apple direkt zusammenarbeitenden Firma reparieren zu lassen, wenn man auf Face-ID nicht verzichten will. Dies wäre nicht im Sinne der EU-Pläne, die den Verbraucher vor unnötig teuren Reparaturen schützen sollen. Andere Teile des iPhone 13 sind wiederum ohne Probleme zu wechseln, was man bei dieser Thematik als vorbildlich bezeichnen darf.
Ebenfalls das Thema Face-ID greift die Website appgfahren auf, denn mit einem neuen iPhone 13 gibt es Probleme beim Entsperren des Smartphones mit Hilfe der Apple Watch, wenn man eine Maske trägt. An sich hatte Apple genau diese Option wegen der Corona-Pandemie eingeführt, bei der man - wenn man eine verifizierte Apple Watch trägt - trotz Maske das Smartphone entsperren kann, zum Beispiel an der Supermarktkasse. Apple kennt das Problem und wird es in einem kommenden Update beheben.
Das Technikmagazin Heise hat noch eine weitere, für Apple-Fans nicht gerade berauschende News parat. Denn es tracken offenbar einige bekannte und beliebte Apps unter iOS die Nutzer auch dann, wenn dem Tracking an sich widersprochen wurde. Eigentlich hatte Apple die Optionen für Nutzer im Frühjahr stark erweitert, um ein Tracking, also das Erfassen und mögliches Weitergeben von Daten, zu verhindern. Besonders dreist sind Fälle, in denen die App erst gar nicht nach einer ersten Berechtigung zum Tracking fragt, was seit den neuen Bestimmungen von Apple an sich ein Muss ist.

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