Kape Technologies kauft ExpressVPN: Cybersecurity-Tool wird erweitert

ExpressVPN für 936 Mio. USD an Kape Technologies verkauft

Für stolze 936 Millionen US-Dollar erwirbt Kape Technologies PLC den Anbieter von Virtuellen Privatnetzwerken (VPN), ExpressVPN. Ido Erlichman der CEO von Kape, äußerte, dass dieser Erwerb die Sicherheitslösungen des Unternehmens erweitere und den Benutzern helfe, ihre persönlichen Daten und Rechte zu wahren.



Finanzierungsstruktur des Kaufs


Die Zahlung für den Kauf erfolgt gestaffelt. Zunächst fließen 354 Millionen US-Dollar an ExpressVPN. Zusätzlich bekommt man Aktien im Wert von 237 Millionen US-Dollar, deren Haltedauer mindestens 24 Monate beträgt. Nach Ablauf dieses Zeitraums stehen weitere 345 Millionen US-Dollar zur Begleichung aus. Für die letzten Zahlungen beabsichtigt Kape – einen Kredit aufzunehmen.



Kape Technologies und die VPN-Landschaft


Kape Technologies zählt zu den marktführenden Anbietern im Bereich digitaler Sicherheitssoftware. Die Priorität liegt auf dem Schutz der Privatsphäre der Nutzer. Das Unternehmen, historisch bekannt als Crossrider, hat schon VPN-Dienste wie CyberGhost und Zenmate im Portfolio. Darüber hinaus bietet es Produkte wie das Anti-Virus-Programm Intego und das Reparaturtool Restoro an.



Über ExpressVPN: Ein etablierter Player im VPN-Bereich


Gegründet im Jahr 2009 hat sich ExpressVPN ansässig in den Britischen Jungferninseln mittlerweile über drei Millionen Kundendaten erarbeitet. Durch den Kauf wird Kapes Kundenbase beträchtlich wachsen.



ExpressVPN ist bekannt für die Entwicklung des eigenen VPN-Protokolls Lightway, dessen Quellcode im August 2021 veröffentlicht wurde. Auch die Einleitung von TrustedServer-Technologien die auf persistente Datenspeicherung verzichten und stattdessen ausschliesslich im Arbeitsspeicher operieren, zeichnet den Anbieter aus.



Marktanalysen und Testberichte von verschiedenen VPN-Anbietern


Die Plattform Tarnkappe hat in der Vergangenheit verschiedene VPN-Serviceanbieter unter die Lupe genommen. Im Rahmen eines umfassenden Tests im Jahr 2021 kamen alles in allem neun Dienstleister zum Einsatz. Zu diesen Anbietern zählten neben ExpressVPN ebenfalls CyberGhost, hide.me, Atlas VPN, Surfshark, Perfect Privacy, NordVPN, PureVPN und OVPN.



Die Konsolidierung des VPN-Marktes


Die VPN-Branche wird geprägt von einer Konsolidierung, da eine Vielzahl von Produkten in den Besitz einiger weniger Unternehmen übergeht. Unter den 23 untersuchten Firmen existieren mindestens 101 verschiedene VPN-Dienste. Ein erheblicher Anteil » etwa ein Drittel « befindet sich in chinesischem Besitz.


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