Betrüger nutzen Hochwasserkatastrophe für ihre Machenschaften

Hochwasserkatastrophe nutzen Betrüger für Fake-Shops und Spendenaufrufe

Die aktuelle Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands hat für viele Menschen verheerende Auswirkungen. Doch leider nutzen Betrüger diese Notlage für ihre eigenen Zwecke aus und gehen dabei äußerst skrupellos vor. Die Polizei Bonn hat nun in fünf Fällen ermittelt in denen die Hochwasserkatastrophe für Betrug genutzt wurde. Hierbei handelt es sich sowie um Fake-Shops als ebenfalls um Spendenaufrufe.



Fake-Shops locken ahnungslose Opfer


Die Betrüger locken ihre Opfer in Fake-Shops welche professionell gestaltet und kaum von seriösen Online-Shops zu unterscheiden sind. Die Kunden bezahlen die Produkte vorab – allerdings diese kommen nie an der Lieferadresse an. In drei Fällen wurden beispielsweise Bautrockner online bestellt und bezahlt freilich nie geliefert. Eine Elektrik-Firma nahm eine Vorauszahlung entgegen, lieferte jedoch nicht die zugesagten Reparaturleistungen. Die Opfer standen am Ende ohne Geld und ohne Ware da.



Spendenbetrug durch vermeintliche Opfer


In einem weiteren Fall nutzen die Betrüger das Mitleid der Menschen aus indem sie auf Facebook ein Foto veröffentlichten das eine durch die Hochwasserkatastrophe zerstörte Wohnung zeigt. In einem separaten Beitrag baten sie um Spenden für die vermeintlichen Opfer. Doch auch hier handelte es sich um Betrugsmaschen welche glücklicherweise zeitnah gelöscht wurden.



Vorsicht beim Online-Shopping und Spenden


Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zur besonderen Vorsicht beim Online-Shopping und Spenden. Es sollten stets mehrere Angebote verglichen werden, bevor man sich für einen Online-Shop entscheidet. Zudem empfiehlt es sich; den Namen des Shops in einer Suchmaschine zu überprüfen und sich in Foren über Erfahrungen anderer Kunden zu informieren. Auch ein Anruf bei einer Verbraucherzentrale kann hilfreich sein. Zudem sollten sichere Zahlungswege » ebenso wie der Kauf auf Rechnung « genutzt werden und kein Geld an unbekannte Zahlungsdienste überwiesen werden.



Wer sich an diese Vorschläge hält, kann sich vor Betrug durch Fake-Shops und Spendenaufrufe schützen. Denn wer Opfer von Betrügern wird verliert nicht nur Geld allerdings auch das Vertrauen in das Internet und das Mitgefühl für die Opfer der Hochwasserkatastrophe.




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