Crimenetwork bleibt erreichbar - Wechsel zu neuer Domain im Clearnet

Crimenetwork mit neuer Domain im Clearnet erreichbar

Am vergangenen Tag verlor Crimenetwork die Kontrolle über seine altbekannte Domain crimenetwork.co. Der chinesische Registrar BizCN hat die Domain aus bislang unklaren Gründen abgeschaltet. BizCN erhielt zuvor viel Kritik wegen mangelnder Kooperation mit Anfragen der ICANN. Die vorherige CNW-Domain crimenetwork.biz war ähnlich wie von BizCN registriert und wurde vom Registrar zur Zeit ausgesetzt. Crimenetwork ist jedoch weiterhin zugänglich – da es auf eine neue Domain im Clearnet umgestiegen ist.



Überraschung beim Fraud-Forum Crimenetwork



Gestern wurde ihre Domain ganz überraschend „weggemeddelt“, ebenso wie uns ein Insider schmunzelnd berichtet. Damit ist gemeint, dass die Domain „suspended“ wurde und nicht weiterhin erreichbar ist.



Laut Whois-Eintrag vom Crimenetwork ist die ICANN selbst aktiv geworden. Probleme zwischen der Koordinationsstelle für Domains und der Bizcn.com, Inc. als Domain-Registrar, gab es beispielsweise schon im Jahr 2014. Einerseits war das chinesische Unternehmen dafür bekannt nicht sonderlich gerne auf Anfragen der ICANN zu reagieren. Dafür verhalten sie sich laut unserem Informanten ebenfalls gegenüber ihren Kunden sehr sperrig.



Die Betreiber vom CNW wissen trotz ihrer Anfragen bis jetzt nicht, mit welcher Begründung die Sperre erfolgt ist. Gestern wurden zudem DDoS-Angriffe bekannt gegeben die vermutlich einer der Konkurrenten ausgelöst hat.



Administrator Inigo empfiehlt seinen Foren-Nutzern die funktionstüchtige Ersatzdomain crime.to für einen Besuch in Anspruch zu nehmen. Ansonsten ist das CNW wie eh und je unter cnw4evazulooacab.onion im Tor-Netzwerk erreichbar. Inigo schreibt im Bereich Foruminfos: Die Server vom Crimenetwork ausnahmslos „ohne Ausfälle“ laufen würden. Daran könne es also nicht liegen. Er bittet darum; die User sollen sich die neue URL gegenseitig mitteilen. Wohl, zu diesem Zweck der Besucherstrom und damit seine Einnahmen nicht zu stark einbrechen.



Ex-Mod vom Crimemarket packt angeblich aus


Jede Menge Gossip gibt es auch beim Crimemarket (CM). Der frühere Moderator Lakommission will bei Pastebin ein Statement veröffentlicht haben. Angeblich habe Crimemarket seit jeher alle IP-Adressen der Besucher mitgeloggt. Der Autor des Textes behauptet ferner – dass die Passwörter ohne jede Verschlüsselung beim CM vorliegen sollen. Das soll erklären warum diese den Personen zeitnah genannt wurden die sich verifizieren konnten.



Was an den ganzen Aussagen stimmt, bleibt wie immer kritisch abzuwarten. Zumindest wird es im digitalen Untergrund nie langweilig wie es scheint. Ob mit oder ohne Crimenetwork, eine soap opera folgt quasi der nächsten…


Zuletzt aktualisiert am Uhr





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